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Achter Band.
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schwankend und wohl auch die Macht de6 HauseS Habsburg fürch.tend/ sahen von Friedrich ganz ab / -der ohnehin auch wegenKrieg seine Erblande nicht verlassen konnte/ und wählten endlich

des Gewissens als von den Freunden des Gemeuchelten. Deutschland er-schauderte ob der Kunde eines so unerhörten Verbrechens, und nur EineStimme war zu hören, die, welche den Arm der strafenden Gerechtigkeitaufrief gegen die flüchtigen Missethäter. — „Mögen auch des KönigsMörder mit Grund darauf gezählt haben, daß viele Herren und Ortebegierig nur der Gelegenheit lauerten, um ohne große Gefahr sich wider dasHaus Habsburg zu erklären, hierin trog sie doch die Berechnung, wennsie meinten, man werde, ohne Rücksicht auf den allgemeinen Abscheu vorihrer Greuelthat, mit ihnen, den Meuchlern, sich verbinden. Das geschahkeineswegs, sie sahen sich gemieden und auf die eigenen Kräfte beschränke,und vereinigten diese nicht einmal." Damberger. „Herzog Leupo ld(Albrechts Sohn) hatte die Schlösser Balm, Eschenbach und Ware erobertund schleifen lassen; Farwangen, vornehmste Burg des v. Valm, er-gab sich; auch die übrigen Burgen der Berschwornen wurden erobert undgeschleift, alle darin Vorgefundenen getödtet und die Güter Anderer,z. B. des Herr» v. Vinstingen, verwüstet, denn er hatte die Misse-thäter geschützt. Aber bei diesen Verheerungen blieb es; denn kein Stückder Güter ist von den Herzogen außer denen, so sie als Landgrafen imAargau rechtlich anzusprechen hatten, an sich gezogen worden, es wäredenn ihr Lehen gewesen, verfallen durch solche That. — Die Mörderwaren auf Schloß Frohburg geflohen, dessen Herr, der Graf v. Nid an,sie festnehmen wollte, worauf sie sich zerstreuten. Balm starb zu Baselim Hause der Convertiten. Eschenbach soll 35 Jahre als Hirt ver-borgen im Würtembergischen gelebt haben. Von Wart, der eine Weileim Schlosse Falkcnstein sich aufgehalten, wollte sich zu den Füßen desheiligen Beckers werfen; als er aber durch Jle, die Stadt Herrn Theo-balds v. Blamont kam, ward er von einem Spielmann aus Berin-gen erkannt, von Theob ald festgenommen und für Geld dem HerzogLeupold ausgeliefert. Dieser ließ ihn nebst seinem Diener bei Ensis-heil» auf das Rad flechten. Nachdem er zuerst die That geläugnet hatte,sagte er dann: nicht einen König habe er geglaubt zu erschlagen, son-dern einen Missethäter, der Hand an König Adolf gelegt. Seine edleGattin Gertrud, eine v. Balm, brachte die Zeit, die er noch lebie,drei volle Tage, betend unter dem Rade zu. Herzog Johann soll zuPisa im Augnstiuerkloster gestorben sein (13. Dezember 1318). Er sollsich im Eremitengewand vor König Heinrich VIl in Genua gestellt,seine Kuie umfangen, und wenn er Verzeihung erlangen könne, verspro-chen haben, ein mächtiges Heer zn dem Römerzug ihm zuzuführen. DerKönig soll ihn jedoch abgewiesen haben." Lichnowski, III, 16. —Was man von dem schrecklichen Wüthen der Königin Elisabeth undihrer Tochter Agnes, Königin von Ungarn, berichtet, scheint nach den