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richtet und in einer weiter«; 8i irntrum war die Exeommuni-eation ipso kneto ausgesprochen über Alle/ welche sich in Italienohne päpstliche Genehmigung des ReichsvikariatS unterfangen.Gegen diesen Erlaß antwortete nun Ludwig unter dem Einfiusseeines Occam und anderer gegen den Papst gestimmten Minori-ren (die in der Streitfrage der vollkommenen evangelischen Ar-muth von Johann mit großer Härte waren behandelt worden,so daß viele dieser allerdings überspannten Spiritualisten ihr Heilauf der Flucht hatten suchen müssen) mit einer heftigen Appellation;das Aktenstück, am 22. April 1324 zu Sachfenhausen, Frankfurtgegenüber, im Deutschordcnshause erlassen, trägt indessen gleich,falls Spuren der Fälschung. ES beginnt mit den Worten: kro-ponimus eolltrn 3vnmieui. Wir behaupten, daß Johann, dersich den XXII. dieses Namens als Papst nennt, ein Feind deSFriedens ist, nur darauf bedacht, Zwietracht zu erregen, wie inItalien, so auch in Deutschland, nur bemüht, die Rechte deSReichs, der Kur- und anderer Fürsten zu vernichten rc. Dieseserhelle klar daraus, daß er Alle auf daS Schonungsloseste ver-folge, die sich dem Reiche zugethan zeigen, aber die demselbenWiderwärtigen in Schutz nehme und mit Gnaden überhäufe.Auch habe er sich im öffentlichen Consistorium verlauten lassen,wenn die Fürsten der Welk mit einander hadern, dann sei derPapst wahrhaft Papst, sein Zorn von Jedem gefürchtet, seineGunst von Jedem gesucht; deshalb freue er sich der Mistigenrömischen KönigSwahl und werde nach Kräften diese günstigeGelegenheit benutzen, um die eherne Schlange, d. i. dasReich der Deutschen zu demüthigen und zu zermalmen. Darumalles Nachsuchen um Bestätigung vergeblich, darum kein Schritt,in Deutschland Eintracht zu stiften, während doch Scndlinge vonAvignon immer die deutschen Gauen aufzusuchen wüßten, wenneS galt, dort Geld einzusammeln. Könne auch wirklich seine(Ludwigs) Wahl eine zwiespältige genannt werden, so habe erdoch daS Recht gehabt, sich der Verwaltung des Reiches zu un.terziehen; denn das hätten Lothar 11 und Konrad 111 , Phi.tipp und Olto IV, Richard und Alphonö, Adolf undAlbrecht vor ihm gethan, obgleich sie in Uneinigkeit gewähltwaren, und keinem Papste sei zu Sinn gekommen, ihnen das Rechthiczu streitig machen zu wollen. ES wird darauf auseinanderge-setzt , wie ihm die Mehrheit der Wähler und die Krönung zuAachen gegründeten Anspruch auf die römische Königswürde ge.