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unterziehe sich dieser Würde nie und auf keinen Fall mehr; werihn auch immer dazu vermögen wollte, sei eS derjenige, der sichPapst nennt (?) oder ein Anderer. Dann sollen alle fünf Her-zoge, seine Brüder, dem Könige daS innehabende Rcichsgut zurück-stellen, daS davon verpfändete einlösen, und sich auch zu treuemBeistand dem Könige und seinen Kindern verpflichten gegen Jeder-mann, Pfaffen oder Laien, vorzüglich gegen den, der sich Papstnennt*); dieses soll Herzog Heinrich v. Kärnthen, dessenvier Räthe, dann die Grafen Rudolf v. Hohenberg, Hugov. Bregenz, Albrecht von dem Heilige nberg, der vonSchclkingen, die Markgrafen Rudolf und Hesso v. Ba-den, der Graf v. Fürstenbcrg und Otto v. Ochsensteinmit Leib und Gut eidlich und urkundlich verbürgen; wer vondiesen abginge, soll nach deS Burggrafen von Nürnberg AuS-spruch ersetzt werden; von den Dienftmannen Friedrichs sollenzwölf von Schwaben und von Elsaß, zwanzig von Oesterreichund von Steter schwören. Alle fünf Brüder sollen sich vomKönige belehnen lassen und ihm als ihrem Herrn und Königuntcrthänig und gehorsam sein; desgleichen der Herzog von Kärn-then und die Grafen; ebenso alle Laien oder Pfaffen, die in derfünf Brüder Dienste während deS KricgeS standen oder mit ihnenverbündet waren; wer es nicht thun will, gegen den sollen dieHerzoge dem Könige so lange beistehen, bi§ er gehorcht. HerzogFriedrichs Tochter Elisabeth soll des KönigS Sohn, HerzogStephan, heirathen, ausgestattet mit einer von dem GrafenB. v. Henneberg und dem Burggrafen v. Nürnberg zu bestim-menden Mitgift, wofür Herzog Friedrich Burgau und Riescn-burg zu verpfänden habe; die Dispcnsation dazu soll der Königund der Herzog zusammen vom römischen Stuhl erbitten, wenn
*) Diese Stelle ist höchst verdächtig. Es ist nicht glaublich, daß die Beicht-vater diesen Ausdruck billigten, durchweichen auch Friedrich dem Papstden Krieg erklärte und dessen Censuren aus seine Länder zog. Höchstensmag Friedrich zugesagt haben, sich von Johann XXII lossagen zuwollen, salls neue Versuche, ihn gegen Deutschland billiger zu stimmen,vergeblich sein sollten; von vorneherein sich gegen seinen bisherigen Gön-ner zu erklären und zu hoffen, auch seine Brüder und die Geistlichkeitseiner Länder werde dem zustimmen, kam wohl dem Habsburger nichtzu Sinn. Dies hätte ja dem Zwiespalt in Deutschland neue Nahrunggegeben, während doch Friedrich und Ludwig nichts sehnlicher verlang-ten, als dem heillosen Zwist endlich ein Ende zu machen.