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auf den Antrag, die Wahl Friedrichs nunmehr zu bestätigen,zugesagt habe, sich, sobald dies gehörig von ihm verlangt werde,mit der Sache zu beschäftigen, und dieselbe nach dem Recht undso günstig zu entscheiden, als dies ohne Verletzung der Kircheund der Wahlfürstcn geschehen könne. Letzteres betheuerteJohannXXII, offenbar sehr verlegen, auch LeupoldS eigenemWortführer, dem Bischof Johann von Straßburg (4. Sep-tember 1325), und es liegt auf der Hand, daß man zu Avignonkein Mittel mehr wußte, dem Drängen auszuweichen, es solledoch einmal dem Reiche ein Haupt gegeben und demselben ge-stattet werden, die Rechte und Güter der Krone auch in Italienwahrzunehmen. Ludwig sagte den deutschen Fürsten oft genug,da man seiner Anerkennung das Zerwürfniß mit dem Papst ent-gegenhielt: Ihr meint, Johann habe blos gegen meine Personetwas; das ist Täuschung; nein, der Erzfranzose will überhauptkeinen Deutschen mehr als Kaiser; versuchet nur, ich bin's zu-frieden, ob ihr die Anerkennung Friedrichs erlangen könnt.Bisher hat man euch cntgegnet, so lange sich Friedrich inGefangenschaft befinde, sei es nicht thunlich, seine Anerkennungauszusprechcn; jetzt ist dieses Hinderniß gehoben, Friedrich be-findet sich auf freiem Fuße, und ihr werdet erfahren, daß auchjetzt für ihn so wenig als für mich zu Avignon etwas zu erlan-gen ist. Der Versuch ward gemacht, vielleicht selbst in der Art,daß die feierliche Gesandtschaft betheuern durfte, es fehle demFriedrich keine der sieben Kurstimmen; denn wenn sie mitWillen deS Königs Ludwig nach Avignon ging, wie nicht zuzweifeln, und er für Pfalz und Brandenburg einstand, so hatteman alle sieben Stimmen. Daher die Verlegenheit der Curie,die Schwierigkeit, einen AuSspruch noch länger zu verzögern, dieAusglicht, eS sei erst in gehöriger Form das Verlangen zustellen. Länger drängt sich die Vermuthung auf, die Luxemburgerhaben, halbe Wendung machend, sich noch besonnen, zu Gunstendes Habsburgers eine bündige Erklärung auszustellen, was derCurie vortrefflich taugte"*). Jedenfalls konnte nun das Beneh-men des Papstes ganz Deutschland überzeugen, Johann, derohnehin aus Vorliebe für seine Nation den apostolischen Stuhlnicht von französischem Boden nach Rom zurückversetzte, wolleauch das Kaiserthum an dieselbe bringen, während Friedrich
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D. B.