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über welche e6 die Oberhoheit besaß, nämlich auf die Freigraf-schaft (Franche. Comtö), ArtoiS, Mäcon, Auxerre, Salinö undBar an der Seine. Die Gcnter hielten die Erbin Maria ge-wissermaßen in Verwahr und auö Neigung vermählte sie sich mitMaximilian, obgleich der französische Hof alle Hülfsmittel derPolitik und der Waffen aufbot, sowohl um jene Landesthcilezurück zu erhalten, als auch um diese Verbindung zu verhindern.Maria starb indeß bald durch einen Sturz von, Pferde (1482),zwei Kinder hinterlassend, Philipp und Margarethe. Vcr-tragömäßig war jener ihr Nachfolger und die Genter setzten ihmunter Ausschließung seines Vaters 4 Vormünder, während dieflandrischen Stände die Hand seiner Schwester nebst den strciti.gen Gebieten dem Dauphin anboten. Diese Verbindung kam zuStande und bald darauf gerieth Maximilian in Krieg mitseinem Schwiegersohn, der den französischen Thron bestiegen.Die Flamändcr empörten sich und die Bürger von Brügge be.mächtigten sich sogar der Person Maximilians, der nur mitdem Versprechen, der Regentschaft zu entsagen und alle fremdenTruppen auö Nicdcrland zurückzuziehen, seine Freiheit erkaufte.Sein Vater, der Kaiser, ließ jedoch daS Versprechen für ungül.tig erklären und den Krieg wieder beginnen, der endlich einen fürdaS HauS Oesterreich günstigen AuSgang nahm; die Stadtvorständevon Gent, Brügge und Ypern mußten kniefällig Maxi milian,der wieder die Verwaltung NtcderlandS übernahm, um Verzeihhung bitten.
Damit war begründet die Größe Oesterreichs, welches sichnun neben Frankreich und Spanien stcllre. Friedrich verliehallen Fürsten seines Hauses den Titel Erzherzog und nahm zurDevise die 5 Buchstaben , 1, 0, 47 (XustriW Ilst Iuppv-rnrö 0rl)i 4Iiiiv6i80 - Alles Erdreich Ist Oesterreich Unterthan).Seinem Sohne die Regierung übertragend, zog er sich nach Linzzurück, wo er sich mir der Gärtnerei, der Astrologie und Alchimiebeschäftigte, bis er an einer Indigestion starb (1493), die er durchden übermäßigen Genuß von Melonen sich zugezogen*).
Der zweiköpfige Adler erscheint vor 1489 nicht im österreichischen Wap-pen, dagegen steh! man ihn anf einer Kupfermünze der OrtochidischenTurknianen aus der Zeit um 1220. Vergl. dlai-säen, KumiLmatuorientalia, p. 153.
E a n i u, Weltgeschichte. VUl.
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