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te»l fort, bis der andere Tag kam, zu dessen Feier ebenfalls ganzItalien eingeladen war. Diesmal fand während der Messe dieangekündigte Krönung des Tribunen statt. Da der Vikar desPapstes sich wahrscheinlich wegen der Vorgänge am 1. Augustgeweigert hatte, an der Handlung Theil zu nehmen, so leitetedieselbe statt seiner der Vikar des Bischofs von Ostia. Dieserund die Vorsteher der Geistlichkeit an den einzelnen Hauptkirchensollten dem Papste und den Cardinälen entsprechen. Zuerst tratder Prior von S. Giovanni im Lateran hervor und übergab demTribunen einen Eichcnkranz mit den Worten: Empfange denEichcnkranz, weil du die Bürger vom Tode befreit hast. Dannkam der Prior der Peterskirche mir dem Epheukranze und demSpruche: Nimm diesen Epheu, weil du die Religion geliebt hast.Der Dechant von S. Paolo suori le mura sprach: Nimm diesenMyrthcnkranz, weil du deine Pflichten und die Gerechtigkeit be-obachtet und die Habsucht verabscheut hast. Der Prior vonS. Lorenzo suori lc mura gab ihm den Lorbcrkranz und wieder-holte dieselben Worte. Der Prior von S. Maria Maggiore hielteinen Olivenkranz und sprach: Mann voll Demuth, nimm diesenKranz von Oelzweigen, weil du durch Demuth den Uebermmhbesiegt hast. Der Prior deö Hospitals von S. Spirito in Sassiaübergab ihm eine Krone von Silber und ein Szepter und sprach:Erhabener Tribun, empfange in der Krone und dem Szepter dieGaben des heiligen Geistes sammt der geistlichen Krone. Endlicha!6 der siebente übergab ihm wieder jener Gofredo degliSeotti, der ihn schon zum Ritter geschlagen hatte, im Namendeö römischen Volkes einen silbernen Apfel, worauf ein Kreuzstand mit den Worten: Erhabener Tribun, empfange und übe dieGerechtigkeit und gieb unS Freiheit und Frieden. — Neben Colastand während der Feierlichkeit ein ganz ärmlich gekleideter Mann,der ein Schwert in der Hand hielt und die einzelnen Kränzejedesmal wieder wegnahm, als ein Zeichen der Demuth, sagteder Tribun, denn auch die römischen Kaiser erduldeten nach alterSitte jegliche Schmähung, die am Tage deö Triumphes gegen siegerichtet wurde. Nur die letzte silberne Krone blieb auf seinemHaupte, denn der gleichfalls anwesende Erzbischof von Neapelmußte jenen Menschen hindern, dieselbe wegzunehmen. Die Sie-benzahl sollte aus die sieben Gaben deö heiligen Geistes hindeuten.Die Krone von Silber war den Kronen der alten Könige undFürsten nachgeahmt, und der Apfel entsprach dem kaiserlichen. —