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Dieses verwerfliche System , welches aus dem Krieg ein Hand.werk, ein Geschäft machte, indem cS ihn jeder edlern Acußerlich.keit entkleidete, die ihn erträglicher macht, sagte aber gerade denkleinern HandelSstaacen zu; den» für Geld konnten sie jederzeitund für jeglichen Fall Soldaten finden und dadurch gewissermaßendaS Gleichgewicht herstellen, daö durch das Anwachsen einzelnerStaaten gebrochen worden. Die Tyrannen einerseits fandendarin ein geeignetes Mittel, um ihnen unbequeme FriedenSver-träge unwirksam zu machen, denn wenn sie mitten im tiefstenFrieden einem Gegner Schaden zufügen wollten, so brauchten sienur eine Söldnertruppe zu entlassen und mit ihr daö geheimeAbkommen zu treffen, sich in das ihnen bezeichnete Gebiet zuwerfen. Ucberhaupt knüpfte sich leicht ein Band zwischen denCondottieri und der argwöhnischen Politik von Staaten ohne diesichere Grundlage einer geordneten Verfassung, und die Aristokratie,welche die Beliebtheit cineS siegreichen Kriegshelden fürchtete,die Demokratie, die auS Eifersucht cS gerne vermied, die Kräftedes Landes einem Mitbürger anzuvertrauen, die Fürsten, deneneS nicht darum zu thun war, dem Adel wie den Bürgern dasSchwert in die Hand zu geben: sie alle bedienten sich bereitwilligdeö Glückssoldaten, der für klingende Münze sich schlug, abzog,sobald die Bezahlung ausblieb und im Nothfalle zu beugen wardurch die Annahme eines seiner Nebenbuhler.
die Antwort geworden wäre: Gott nehme euch euer Almosen. Du sieüber diesen Gruß erstaunt gewesen wären, hätte er erläuternd hinzuge-fügt : Wißt ihr nicht, daß ich vorn Krieg lebe wie ihr vvm Almosen unddaß der Friede mich verderben würde? Dabei bemerkt der Erzähler,seinen gewöhnlichen frivolen Ton ablegend: Und sicherlich hat dieserMann sich in Italien länger mit dem Schwerte erhalten, als jemalsirgend ein anderer; denn er behauptete sich 6t) Jahre lang und fast jedesGebiet war ihm tributpflichtig, und er verstand es trefflich einzurichren,daß in seiner Zeit wenig Frieden in Italien herrschte. Wehe aber denMännern und Völkern, die seines Gleichen zu viel vertrauen! DennVölker. Gemeinwesen und Städte gedeihen dnrch den Frieden, währendjene nur dnrch den Krieg leben und gedeihen, welcher die Vernichtungder Städte ist, daß sie dem Elend und Untergänge verfallen; bei jenenist keine Liebe, keine Treue; sie verfahren oft schlimmer mildem, derihnen Sold bezahlt, als sie mit den Söldnern der andern Panei verfah-ren . dieweil, während sie thun, als bekämpften sie einander, sie dochgegen einander wohlwollender gesinnt sind als gegen diejenigen, die siein Sold genommen, und es ist. als wenn sie unter sich abgemacht hät-ten : Raube hier. damit ich dort rauben kann. n. s. w. Vlvvoila, 181.