Band 
Achter Band.
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dem Name» seines Gehcimschreibers Giov. Gobcllini schilderteer selbst sein Leben und G iacomo dcgli Amanati setzte dieseAutobiographie fort/ während Pinturicchio in einer Reihe vonTempcragcmälden nach Zeichnungen NaphaclS seine Geschichtedarstellte an den Wänden der Biichersammlung dcö Doms zuSiena.

Als Papst nahm er sich mit Kraft der Autorität all/ die erals Staatsmann bekämpft hatte/ und da man nicht selten davonAnlaß nahm, ihm seine frühern Meinungen vorzuwerfen, erließer eine bulln rötructutioiium, in welcher er auf mehrere der vonihm gegen die päpstliche Macht und namentlich gegen Eugen IVaufgestellten Sätze zurückkam und erklärte/ eS sei menschlich/ sichzu irren und so habe auch er jene Sätze nicht auS Hartnäckigkeit/sondern auö Irrthum behauptet; er sehe sich daher nun gedrun-gen/ sie zurückzunehmen / auf daß man dem PiuS die Ansichtendes Aencas nicht zuschreibe*); bei dieser Gelegenheit ließ er sichdann auch auf die Schilderung eines Theiles seines Lebens ein.

Eö war eine Folge der früheren Wirren / daß gar häufigSolche/ die sich durch den Papst in ihren Rechten gekränkt glaub-ten/ an ein künftiges Conzil Berufung einlegten/ während zudemdie Könige die Ernennung der Bischöfe in ihren Staaten bean-spruchten. Pius sah sich darum veranlaßt/ auf der Synode vonMantua (durch die Bulle Lxvernbili8) zu verbieten / von denEntscheidungen deS Papstes an ein künftiges Conzil Berufuugeinzulegen/ weil ein solches Tribunal nicht vorhanden sei; diejedoch während der bisherigen Stürme gemachten Zugeständnisseund aufgekommenen Ucblichkeiten bereiteten ihm fortwährendschweren Verdruß und ernste Verlegenheiten. Während er / mit

das Wollen zuzugesellen. Man wirst mir meine Armuth vor; es mußjedoch der Arme wie der Reiche bis zum Tode leben. Zst Armuth einUnglück für die Greift, so ist sie noch ein größeres für die Unwissenden.Der Besitz eines gesunden Körpers und der vollen Geisteskräfte ist demArmen nicht minder als dem Reichen verliehen und verbleibt mir nurdieses, so verlange ich nichts weiter. Möge mir nur Gott gewähren,dessen was ich habe bei guter Gesundheit zu genießen und darum bete ichzu ihm, daß er meinem Alter einen gesunden Geist gestatte, nicht ohneEhre und ohne Muffe. Und da solches einmal beschlossen ist, so wollenwir denn auch zu unseren Commentaren zurückkehren."

") Die nämliche Unterscheidung machte er in seinem berühmt gewordenenAusspruch: Als ich Aeneas war, kannte mich Niemand, nun ich Piusbin, nennt mich Jedermann Onkel,

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