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fcrung WaldemarS, nahm ihm wenigstens daS Versprechen ab/denselben nur auf Bedingungen zu einlassen/ welche dem ReicheVortheil gewährten. Auf Befehl des Papstes schritt der Hoch.meister des deutschen Ordens / Hermann von Salza/ ei«/konnte aber keinen Vertrag erwirken/ da die Freunde und GegnerWaldemars zu den Waffen griffen; Albert v. Orlamunde/Vorstand des hohen Adels und Statthalter des Königreichs/ wurdegefangen; endlich kam man überein (1225)/ daß W aldcmar alsLöfcgeld 40/000 Mark Silber zahle/ daß er dem Reiche alles Landzwischen Eider und Elbe/ und die wendischen Länder mit AuS.nähme der Insel Rügen zurückgebe/ unabhängig von den andernOpfern für den Freikauf AlbcrtS. Lübeck wurde dem Reicheunmittelbar unterworfen/ ebenso wie die Fürsten von Mecklcn.bürg/ und von nun an übten die Dänen keine Oberherrschaftmehr über die Slaven aus.
Kaum befreit/ athmete Waldeinar nichts als Rache. Durchden Papst von dem gezwungenen Eide entbunden/ versuchte er dieWaffen und eine Schlacht/ mußte sich aber/ besiegt und verwun.det/ neuen Entsagungen unterwerfen. So verlor er den Namendes Siegreichen/ erwarb sich dagegen die viel schönere Benennungdes Gesetzgebers/ indem er (1240) die Gesetze von Schonen undSeeland verbesserte/ solche für die übrigen Provinzen erließ.
Erich VI/ sein Sohn/ wurde das Opfer seines Bruders/Ab cl (1241)/ der seinerseits wieder in einer Schlacht gegen dieFriesen fiel/ worauf keine Kirche der Leiche ein Begräbniß ge-währen wollte. Man warf sie in einen Morast/ dessen leuchtendeDünste demnächst für die Seele des Brudermörders gehaltenwurden. Christoph 1/ der dritte Bruder/ vermehrte durchStreitigkeiten mit der Geistlichkeit noch die Verwirrung/ welchesich des Landes bemächtigt hatte (1252).
Im geringen Vertrauen auf die LchnStruppcn hakten dievorhergehenden Könige Fremdlinge besoldet. So waren dieDänen der Waffen entwöhnt/ mit Abgaben überladen. JakobErlanodso»/ gelehrter Prälat/ Abkömmling eines der erstenGeschlechter/ nicht weniger ehrgeizig in seinen Entwürfen/ alSgeschickt in ihrer Leitung/ glaubte von dieser Lage der DingeVortheil ziehen zu können. Früher Capcllan von Jnnocenz IV,war er zum Erzbisthumc von Lund berufen, und nahm Besitzvon den Einkünften desselben, ohne die Einsetzung nachzusuchen(1241). Dann, wie die Unordnung der Zeiten viele Verbrechen
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