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eine noch mächtigere Genossenschaft mit dem Könige von Schwe-den/ den Grafen von Holstein/ den Herzogen von Schleswig undMecklenburg und dem Adel von Jütland/ um den König zu tödtcnund die Provinzen zurückzuerobern, von denen er sich Meistergemacht hatte. Waldemar wurde genöthigt, nach Böhmen zuKarl IV zu weichen, der die Aufrührer vor sich zur Rechenschaftforderte. Aber endlich schlössen die Hansestädte, nachdem sie Dä-nemark verwüstet, gegen Einräumung großer Vorrechte Frieden,und Waldemar kehrte heim. Unter solchen Bewegungen wußteer doch das Eigenthum zu schützen, den Handel zu fördern undfein Verdienst ist, daß das Reich nicht in Stücke zerfiel; er be-achtete die Wissenschaften, vor allem die Geschichte und erfandneue Runenbuchstabcn, ließ die alten Stcinanschriften erst ver-mittelst dieser (1375) abschreiben, dann austilgen.
Mit ihm endete daS Geschlecht der Estrithiden, der Nach-kommen von Sweno 11 . Margarctha, seine schöne und an-muthige Tochter, war (1363) mit Hako II verheirathct, auSdem Stamme der Folkunger, der in Schweden herrschte.
Norwegttl.
Olaus 111, der die Gesittung in Norwegen einführte, warMagnus 111 gefolgt (1093). Dieser eroberte die Hebridischenund Oreadischcn Inseln nebst Angle sey und Man, und übergabdieselben unter der Benennung eines Königreichs der Inseln anseinen Sohn Sigurd III. Er versuchte auch die Unterwerfungvon Irland und hatte bereits Dublin genommen (1103), als er,in einen Morast gelockt, umkam. Seine Söhne theilten daS Reich.Aber Sigurd vereinigte es wieder in seinen Händen, als ervom heiligen Lande zurückkehrte. Von neuem wurde eS unterseinem Sohne Magnus IV getheilt, dann durch eine Folgevon Bewerbern in Umwälzungen verwickelt, endlich MagnuS VIim Alter von fünf Jahren zum Könige erwählt, er der erstevon allen norwegischen Königen in Gegenwart eines päpstlichenLegaten gekrönt, das Reich zum Wahlrciche erklärt (1163).
Ihm ein furchtbarer Nebenbuhler war Swerrer, dergrößte Mann, den Norwegen hervorgebracht bat. Durch einenVater von niederer Herkunft erzogen und für die Kirche be-stimmt, wurde ihm von seiner Mutter entdeckt, daß sie ihn vonSigurd III empfangen habe. Alsbald stellte er sich an dieSpitze einer Gesellschaft von Mißvergnügten, „Birkenbein" auS