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Achter Band.
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Seite übertrug ihm der Landtag zu Stockholm (1282) allesEigenthum, welches für Staatsgut angesehen wurde, Secen,Flüsse, Bergwerke, Forste». Er vermehrte seine Einkünfte durchdie Austrocknung von Morästen, den Anbau von Blößen, dieAusbeutung von Eisenadern. Stockholm wurde durch zahlreicheGebäude verschönert und Stephan Bonvcil, Baumeister vonParis, wurde mit Maurern und Bildhauern berufen, um dieKirche von Upsala nach dem Muster der Notredame zu PariS zuverzieren.

Die Heiden hatten sich nach Ost-Bothnien zurückgezogen,von wo aus sie mit TavastehuS Handelsverkehr trieben. Vonihren Reichthümern angelockt, überwältigten die Schweden ihreNiederlassungen. MagnuS gestand jedem Einzelnen seinen Er-werb in Lappland als Eigenthum zu, und von da an begann dieUnterwerfung dieses Landes.

Dieses Glück des Reiches verschwand aber unter MagnuS'Sohne, Birg er 11 (1290), der mit zehn Jahren den Thronbestieg, als Pest, Hunger und die Russen das Land verwüsteten.In seinem Namen regierte Torkel Canutson mit kräftigerHand, aber die Brüdcr deS KönigS erregten einen bürgerlichenKrieg, durch dessen Ergebnisse der Letztere gezwungen wurde,seinen Minister enthaupten zu lassen, seinen Brüdern die Gewaltzu übertragen. Nun setzten sie den König selbst gefangen undtheilten Schweden; Birg er ließ sie zwar ermorden, wurde aberseinerseits gezwungen, nach Dänemark zu fliehen, wo er starb,während die Städte seinen Neffen, Magnus 11 Smeck, zumKönige ausriefen (1319). Unfähig, wie dieser war, ließ er sichvon dem Reichsrathe, von seiner Gattin, Blanka von Namur,und von deren Günstlinge Bengt beherrschen. Der Aufwandder Ausländerin und die Laster des KönigS hatten die Finanzenerschöpft. Zur Heilung dieses Uebels erhob MagnuS denHeller des hl. Petrus unter dem Verwände eines zu beginnendenKriegeS gegen die schismatischen Russen. Mit dem Gelde stellteer auch wirklich ein Heer auf und griff Nowgorod an, wurde in.deß geschlagen und mußte den Frieden durch Abtretung vonSapolaxien erkaufen. Seinen Unterthanen wurde er verhaßt;der Papst cxeommunicirte ihn wegen des entfremdeten Peter-Hellers. Zu allen diesen Wirrnissen gesellte sich noch die schwarzePest. Zum Ueberflusse hatte der König Mißachtung für die hei.lige Brigitte gezeigt, welche keinen Anstand nahm, ihm seine