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weder ihre Gewalt noch ihren Reichthum zu ehrgeizigen Zwecken.Im Gegcniheile unterstützte sie redlich die Großfürsten, welchedas Volk vertraten, ohne daß die griechische Verfassung ihrerKirche jenen die Mittel zu Erlangung der eigenen Unabhängig,keil gewährte. Die Bojaren, diejenigen StaarSbürger, welcheim Kriege den Befehl führten, im Frieden daS Rtchteramt bc.kleideten, verloren in ihrer Eigenschaft als adeliche Genossenschaftzur Seite des Herrschers, durch die Machterweiterung deS Groß.fürften von Moskau an Einfluß. Aber der Grund war gelegt,auf dem sich eine volkSthümliche und sclbstherrschendc Monarchieentwickeln konnte.
Dreiundzwanzigstes Kapitel.Was italienische Triumvirat.
Die beiden Quellen der Poesie, die Religion und das Ritter,thum, hatten eine ganz Europa gemeinsame Literatur hervorge.bracht, gleich den Unternehmungen, die sie feierte, und den Em.pfindungen, die sie einflößte: aber da die Nationen sich bildetendurch Annahme eigener Mundarten und Gesetzgebungen, gaben sie
bewohnen, in vielfache Abtheilungen zersplittert, aber unverniischtcnStammes find, während die Tataren fich über den Westen ausbreiteten,«ind vorzugsweise aus Turkomannen, mongolischer Abkunft, aber mitstarker und häufiger Beimischung kaukasischen Blutes, zusammengesetztwaren, denen fich dann indeß wieder einzelne rein mongolische, gleichwiefinnische Stämme zugesellt hatten. DschingiS-Khan stand unter denMongolen aus und bezwäng mit ihnen die Tataren. Mit den Letzterenbildete sein Sohn Batu das Reich Kaptschak. Timur-Leng führteseine Thaten in der Hauptsache wieder mit den Mongolen ans. Jedochfanden fich jederzeit in örtlicher sowohl als staatlicher Hinsicht einige ta-tarische Horden — mongolisch: Orda; daher das deutsche Wort — mitden Mongolen vereinigt, wie fich umgekehrt stets einige mongolische Hor-den den Tataren anschlössen. Die Lebensweise, die Regierungsform,der lose Zusammenhang dieser Völker, und der Mangel fest bestimmterGränzen in den weiten Hochländern Asiens brachte das ganz von selbstso mit sich. D. B.