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scheu Feindschaften / die Willensfreiheit / die Gelübde, der reineoder gemischte Wille/ die Untersuchung/ wie ein lasterhafter Sohnvon einem guten Vater erzeugt sein kann/ oder daß der gewählteBeruf nicht den natürlichen Anlagen entgegen sein darf.
Es war seine Zeit eine der Kraft, der bis zum Uebermaßgesteigerten Kraft, und Dante schildert sie mit ihrer Gläubig,keit, ihrem Haß, ihrer Moral, ihrer Rachelust. Er tritt auf, wiees des Dichccrö Beruf, als Berather der Nationen, alö Richterder Ereignisse und der Menschen, als Herrscher über die Mei.nungen; aber die wenig christliche Bitterkeit, mit der er das re.ligiöse Gewebe seiner Dichtung färbt, gereicht nicht weniger derForm, wie auch der innern Schönheit desselben zum Nachtheil.
Und doch ist diese Schönheit im erhabensten Sinne vorhan.den und besteht in jenem sclbstständigen Verfahren, welches dasPrunken mit Kunst, mit rhetorischen Figuren, Beschreibungen mitschon dagewesenen Gedanken verschmähend, gerade auf'S Ziel hin.schreitet, in einer Wahrheit und Treue der Schilderungen, daßman die aufgestellten Bilder lebendig vor Augen hat, die cinge.führten Personen vernimmt — ein Zug und rasch vorüber I Kraftund gedrungene Kürze sind niemals meisterhafter zu Tage getre-ten als in diesem Gedichte, wo jedes Wort voll Inhalt, wo einVers ein ganzes Kapitel Moralphilosophic aufwiegt*), eine Ter-zine eine Abhandlung über den Styl**), wo die abstraktestenGegenstände behandelt werden, wie die Entstehung der Menschenund die Uebereinstimmung zwischen der Allwissenheit GotteS undder menschlichen Freiheit***). Daß er solche scholastische Fra-
2) Oliivile cvnsißsti» <ls Person»
lllio veüe, o vuvl üirittamente e<I SMS.
Forsche nach Rath bei Solchen, welche sehen.
Und die gerecht nnr wollen und lieben.
a» I»j 80 N »n, olle guaixlo/rmoi'v spir», nnto, e in gnel magatlwei äetto «kontra, vo sixniüenixls.
Ich bin von jenen einer.
Der, wenn die Liebe haucht, dafür bekannt ist.Daß, was im Innern spricht, er draußen kündigt.
»»») I^a. eontinxen-s» oliv 0uor äst gu»6erno
Dells vostra inemori» non s> stenüe,
1'utts e «lipint» nel cospctto eterno.bieoessit» porö ^uinüi non prenäs.