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ersäuft werden möchten, der Stadt Pistoja aber, von den Flam-men in Asche verwandelt zu werden, weil ihr Thun sich immermehr verschlimmere *). Die alten Familien erscheinen ihm ent-artet, die Malatesii gebrauchen ihre Zähne alö Bohrer; dieGallura'sind ein Gefäß für jeglichen Trug; Branca Doria lebtnoch, doch aber büßt seine Seele bereits in der Hölle, währenddessen ein Teufel seine Stelle eingenommen, um seinen Leib unddie Leiber seiner Nächsten zu regieren; die Montecchi und Capu-lcti zu Verona sind die einen wirklich böse, die andern stehen imGerüche cS zu sein; Alberto della Seal« ist verdorben am ganzenLeibe und noch mehr an der Seele; Guido da Montefeltro hatnicht löwen- sondern fuchömäßige Thaten verrichtet, und kanntealle Kniffe, alle Schleichwege, bis er reumüthig vom PapsteBonifacius Lossprechung verlangte, und um sie zu verdienen, ihmeinflüsterte, viel zu versprechen und wenig zu halten; sogar dergute König Robert wird nicht verschont, der sich am Meisten dazuschicke, Mönch zu werden; dem Bretlinoro wird zur Flucht gern-thcn, um sich der Tyrannei der Calboli zu entziehen; Rinicr daCorneto, weil er die Landstraßen unsicher machte, ProvenzanSilvani, weil er trachtete, Siena unter seine Gewalt zu bekommen,und die Santafiore, weil sie die Umgegend dieser Stadt verwü-steten, werden vcrurtheilt. Den vornehmsten, berühmtesten Män-nern werden die abscheulichsten Laster vorgeworfen, und sogarder Vater seines besten Freundes, Guido Calvalcanti, der großeFarinata und sein Lehrer Brunctto Latini werden mit ewigerSchmach bedeckt, wenn auch dafür beklagt. Dagegen spendet erLobsprüche den Scaligern und Malaöpini, seiner Zuflucht undHerberge, so wie dem Uguccione della Fagiuola, dem er denersten Gesang zu widmen gedachte. Darnach allein läßt sich er.messen, ob cS möglich ist, wenn cS auf Wahrheit und nicht aufein rhetorisches Kunststück ankommt, Dante's Gerechtigkeit inder Auöspendung von Lob und Tadel zu behaupte».
Sein Groll erstreckt sich sogar über die Alpen hinaus under geißelt Eduard von England und Robert von Schottland, „diesich nicht innerhalb ihrer Gränzen zu halten wissen," den „feigen"König von Böhmen, den „weibischen" AlphonS von Spanien, den„entarteten" Friedrich von Aragonien, den „wucherischen" Diony.siuSUvon Portugal, die „feigen" Oestcrreicher; sogar der König
') Hölle XVIII, 25. Fegf. XIV, 21.