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kann man nur sagen, wie es eine unglückliche Eigenthümlichkeitder italienischen Literatur, daß sie nöthigt, die reinste Sprachein dem Inhalte nach ganz unbedeutenden Werken aufzusuchen.
Die „Belehrungen der Alten (aVmmWstituneiiti lle^li nn-tieln), gesammelt und übersetzt vom Bruder Bartolomeo daSän Concordio, gelten für ein Muster reiner Sprache, ob-gleich dieselbe nicht ganz frei ist von lateinischen ReminiSzenzen.Albertano, Richter zu BreScia, verfaßte drei moralische Ab-handlungen in lateinischer Sprache, Leren Uebersetzung vom No-tarSoff^edi del Grazta, aus der Zeit vor 1278, Las ältesteDenkmal italienischer Zunge ist. An Uebersetzungen, welche inallen Literaturen eine so wichtige Rolle in den Ansängen der ver-schiedenen Sprache spielen, besitzen wir überhaupt einen ziemli-chen Reichthum aus dieser Zeit, so daS erste Buch von Cicero" S
alterlichen Dichtungen übereinkommen, die Anfangs zur Ergötzung derGroßen in Versen gedichtet wurden, später aber in ungebundener Redeeine volksthümlichere, dauerndere Gestalt annahmen. Ebenso erging esdiesen „Vlümlcin", jedoch mit der ganzen Uebertegenheit der Schreibart,die das Gepräge des 14. Jahrhunderts an sich trägt. Sie ist ausreichendgeschmückt und man kann noch hinzusetzen, daß der Glanz der gebundenenRede sich für das Heldengedicht .des Armen wenig geziemt haben würde.Gleichwie der sel. Bruder Angelico da Fiesole, als er beauftragtward, das Kloster Sän Marco in Florenz auszumalen, glaubte, daß dasArmuthsgelübde des Ordens auch eine reiche Farbengebung untersage,und deshalb Gold, Himmelblau und Purpur für die Kirchen bewahrend,in den Kreuzgängen desselben nur leichte Schattirungcn anwendete, diegerade zur Beleuchtung der Fresken und zur Belebung der Gestaltenausreichten; ebenso hat der oder vielmehr die Verfasser der „Blümlein"sich nicht der glänzenden Farben bedient, die Dante bei seinen großenGemälden anwendete, sondern redet nur in der ganz einfachen undnatürlichen Sprache, welche jeden Gegenstand im rechten Lichte erscheinenläßt und allen Gestalten Leben und Bewegung verleiht." — Der neuesteitalienische Schriftsteller über diesen Gegenstand (4. »I. virionarlo 41»per« anonim« e psouelonlmo <li soritt. ital., Mailand 1848) sagt vomVerfasser dieser Legende: k'iorettl 41 8. Illrano., klren-w 1718, 4, ka-r»no publioati per vpern 4el senntoro kdil'ixpo Luonarottl. 1/. 8bara-§lia (8uz,pl. axll 8orltlur. k'ranoeso. 4el. VVaääinx. p. 436, eol. 3)inolina n oreelero autore 4! guvsta leZKenän ui> krato kiovanin 41 8an4,0I-0NL0, 4aIIn kainixlla äkarixnalli, ma e opera 41 piü nntiolel autori,lorse oavata 4al k'Iorotum 4el. p. kl^akin» 41 8. lUnola. HansMonte in der Mark Ankona) 41 oui pari» il Waääinxitt.
D. B.