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sagt er — dem ich, wenn etwas Gutes in mir ist, dieses alleinverdanke." Er suchte den Umgang der berühmtesten Männer undhatte das Glück Prtrarca'S Freundschaft zu erwerben; seine Stu-dien richteten sich auch auf das Griechische, und er trug wesentlichdazu bei, daß ein Lehrstuhl für dasselbe in Florenz errichtet unddem durch ihn herbeigezogenen LeontiuS Pilatuö auS Thessa-lonich übergeben wurde; erwachte sich dann mit Homer vertraut,von dem er ein Exemplar kommen ließ, wie er auch andere grie-chische Autoren in Italien zuerst bekannt machte. In lateini-scher Sprache schrieb er eine Genealogie der Götter, eine Zusam-menstellung der von ausgezeichneten Personen erduldeten Schicksale,über die Tugenden und Laster der Frauen, ein Werk über dieGebirge, Wälder, Quellen, Seen und Flüsse, welches, ob gutoder schlecht, jedenfalls die erste geographiiche Eneyclopädie war.Uebrigens erreicht er in diesen Schriften, wie in seinen 16 Eklo-gen, die Eleganz von Petrarcas lateinischer Schreibart beiWeitem nicht. Auch in der Vulgärsprache hatte er alö Jünglingviel gedichtet, aber er verbrannte diese Verse, als er die Perrar-ca's gesehen hatte. In reifern Jahren dichtete er die „Theseide"(H 'l'esoiäo), ein Epos in 12 Gesängen und in Occavcn überdie Liebe des Archytaü und des Palämon zur Amazone Aemilia,aus den Zeiten des ThcseuS, und dann den „PhilostratoS" (IIk'itostrnto) über das Licbesoerhältniß des Troilos und der Bri-seis. Im „Liebesgesicht" (.-Vmorosn visione) fingirt er, denTriumph der Weisheit, des Ruhmes, des Reichthumes, der Liebeund des Glückes im Tempel der Glückseligkeit zu erblicken; hiersind die ersten Verse jeder Terzine derart geordnet, daß sie einSonnet und eine Canzone bilden. Der „Ninlnle üesolnno"beklagt die unglückliche Liebe des AfricuS und der Mensola, einGedicht, das trotz oder wegen der eingestreuten laScivcn Stellennicht wohl mehr lesbar ist.
Boccaccios Ruhm gründet sich auf seinen Prosastyl.Zuerst erzählt er im „Filocopo" die ritterlichen Abenteuer desFlorio und der Blanchcfleur, aber mit Geschwätzigkeit ohne Na-türlichkeit. Weniger schwülstig ist er in der k'inm-
unter welchem Namen er König Roberts unehelicheTochter Maria, deren Liebhaber er war, bezeichnete. Um sichan einer Wittwe zu rächen, die sich über ihn lustig gemacht haue,schrieb er eine heftige Diatribe gegen die Weiber im „Corbaccio",(oder „Labyrinth der Liebe"). Im „Admeto", einer Mischung