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ganzen Juftüiiamschen Codex nebst den unabschlichen Glossen wußteer auswendig und sagte 180 Sätze her/ vermittelst deren einMönch zu Mailand die Unsterblichkeit der Seele hatte beweisen
ders in der häufig wiederkehrenden dialogischen Form seines Vertrags.Trotz des allgemeinen Charakters seiner Moral gibt er, wenn er überpraktische Gegenstände Predigt, seinen Belehrungen mehr Nachdruck, in-dem er sie indioidualisirt und den Einzelnen anredet. Er wendet sichan seine Zuhörer, wie ein Vater an seine Kinder mit den Worten:vil lieben leimler oder liebes leint oder er rüst aus: armer, blinäerxeistlielier menscbe! Tankers Sprache ist einfach, bündig, kräftig; erverwendet wenig Sorgfalt aus einen künstlichen Periodenba»; seine Säßesind meist kurz und scntentiös; daher seine Predigten einen großen Reich-thum körniger Kraftsprüchc enthalien; er hat jedoch auch wahrhaft red-nerische Perioden, welche zwar an die lateinische Constructionsweise er-innern, denen es aber weder an Fülle noch an Wohlklang gebricht.Seine Rede verliert sich jedoch nie in leeres Pathos." Tauler, gegen denEck sich erklärte, während de Blois, Bellarmin u A. ihn für recht-gläubig halten (Letztgenannter sagt ausdrücklich, es Pflege so zu gehen,daß diejenigen, welche über mystische Theologie schrieben, bald getadelt,bald gelobt werden, weil man ihre Werke ungleich aii'fasse), erhielt vonseinen Zeitgenossen den Ehrennamen 'I'Iieoloxus sublimis et illuminatn«.Ueber ihn ist zu vergleichen Mähler in Tüb. Qnartalschr. !83I, 3. —„Das Lebe» des frommen S uso, der im Leben der Heiligen hie und daals Beatns aufgeführt wird, ist in den ^et'is 8anotorum, Antwerpen(643, Bd. Il, Zan., SnsinS beschrieben, wo es eingänglich heißt:Der Herr H. Susius war ein Mann von großer Heiligkeit und durchviele Wunder ausgezeichnet; er führte schon von Kindheit an ein vonWenigen uachahmbareS Leben. Zn seinem Leben begegnet uns so Vie-les, was außerordentlich wirknngsreich ist, um sogar die kalten Gemütherzur Liebe Gottes zu entflammen." Es wird erzählt, wenn er etwas be-sonders Wichtiges vortragen wollte, habe er den Zuhörern, tun ihre Auf-merksamkeit zu erregen, zugerufen: Hörer jetzt, ich bitte und beschwöreeuch, Suso wird jetzt für seinen Namen sprechen", was in seinem schwä-bischen Dialekte einen besonders tiefen Eindruck gemacht haben soll. Suso'sWerke find in der jetzigen Sprache mit Einleitung und Leben heraus-gegeben von Diepenbrok, Regensburg 1829. — Als Prediger znStraßburg, Köln ic. war Eckart für die Genannten Muster. Es wer-den von ihm folgende Werke aufgezählt: in xonesim, xxoelum, übrum«npiontno, oantioa onntieorum, in evnnxeüum ckoannis, super oratio-Iiom äaminicani, i» IV libras sententiarum, positionum über, nota-biles institulionos, Institut!» guum in entremis oonslitutus ninicis ro-tzantibus religuit, <Is eluoeiecim incllubilibus bonis atguo ßwatiis gua»äivina clomenti» «lixne coinmunioantibus larxitur, oonviviuin <Io xsu-xertale, endlich mehrere Predigten. . Uebrigens ist bei den so gleichför-