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WerkrS einen Christus gebildet hatte und dafür von Bru-nelleSchi gepriesen zu werden hoffte/ mußte er von diesemdas Urtheil vernehmen/ es scheine/ als habe er einen Lastträgermachen wollen. Da schuf nun Brunelleschi selber feinenChristus für Santa Maria Novell«/ bei dessen Anblick Dona-tello ausrief: Dir ist'S gegeben / den Heiland/ mir/ Bauern zubilden! Er machte aber nun noch eifrigere Studien nach demLeben und nach der Natur/ wie seine späteren Werke verrathen.ES ist in denselben namentlich zu rühmen, daß sie stets aufs Ge-naueste für ihren Standort berechnet find/ sowie auch dieserBildner sich besonders durch seine schönen Kinderköpfe auszeichnet.Unter seine vorzüglichsten Basreliefs gehört die KreuzeSabnahmein Sän Lorenzo zu Florenz. Sein schöner Gattamelata zu Pferdein Padua ist die erste Reiterstarue der neuern Zeit; fortan kamdie Errichtung von solchen häufiger in Gebrauch; wir heben dieStatue dcö Coleone zu Venedig hervor/ modellirt von AndreaVerocchio und gegossen von Alessandro Leopardi/ derihr den vielleicht schönsten Sockel gab / dessen die Kunstgeschichteerwähnt.
Donatello war das Vorbild für Antonio und Ber-nardo Nosellini/ Dcsiderio di Settignano, Bildnerdes Grabmals der Marzuppini in Santa Croce zu Florenz,Michelozzo und Matteo Civitali/ von dem man zu Luccaeinen heil. Sebastian, einen Altar des heil. RcguluS, mit Sta-tuen und Basreliefs, die in sorgfältiger Ausführung und imStyle von seinen Zeitgenossen nicht erreicht werden, und daSGrabmal deS Pier da Noeeto, GeheimsekrelärS Nikolaus V,wegen seiner großartigen Architektur und vollendeten Ornamentikbewundert. Sein achtseitigeS Tempclchen von äußerster Zierlich-keit im Dome, worin daS heilige Antlitz aufbewahrt ist, ist um17 Jahre älter als ein ähnliches Werk Bramante's, daS manzu Rom in Sän Pietro Montorio bewundert. Mit andern Kunst,werken bereicherte Civitali Genua. ES tragen übrigens »ochmehrere Künstler denselben Familiennamen. — Luca dellaNobbia, der durch die herrliche Gruppe singender Künstler inder Florentiner Gallerte zu den größten Künstlern gehört, solldie Kunst des Verglasens der gebrannten Erde erfunden haben.An erstaunlichen Kunstwerken dieser Art ist ToSkana reich, dievorzüglichsten aber befinden sich am HoSpital zu Pistoja.
Jacopo della Quercia, von dem sich Arbeiten zu Siena,