Band 
Achter Band.
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noch die neuen Fortschritte , wie die Perspektive , verschmähte;Giovanni (1426—1516) dagegen war fast ausschließlich Mysti.ker, beschäftigte sich nur mit religiösen Gemälden für patrizischcFamilien und hielt sich sogar so weit wie möglich ferne von pa.thelischer Strenge und allzu lebendigem Ausdruck. Unter allenseinen Bildern befindet sich kein mythologisches. Er war einerder Ersten, der die Oelmalerei annahm, und seine Bilder, derener noch in hohem Alter schuf, gewannen dadurch an Kraft.

Der Paduaner Francesco Squarcione (1394) übertrafihn eben so sehr hinsichtlich der Technik, der Perspektive, desAusdruckes, wie er hinwieder von ihm in Schatten gestellt wurdein Bezug auf die Farbengebung, die Weichheit der Umrisse, dieAnmuth Der Physiognomien und die religiöse Empfindung. Erbildete sich nach deutschen und griechischen Meistern, von welchletzter» er viele Werke in der Levante kennen lernte, die seitdemverstümmelt oder zerstört wurden. Er beschenkte seine Vaterstadtmit einer äußerst reichen Sammlung von Zeichnungen, Statuen,Urnen und Basreliefs und trug hiedurch, unterstützt durch dieRichtung, welche die Universität von Padua eingeschlagen, nichtwenig dazu bei, an die Stelle der christlichen Ueberlieferungenden Kultus der Antike zu setzen. ES offenbarte sich diese neueRichtung in seinem Schüler und Adoptivsohn Andrea Man.tegna, gegen den.er, als dieser später sich dcm B e llin i mehrzuneigte, eine förmliche Abneigung faßte. Mantegna, derzuweilen mit einer kalten Nachahmung der Alten Empfindungund Poesie zu verbinden wußte, eröffnete eine Schule zu Mantua,wohin Herzog Luigi Gonzaga ihn berufen, um den TriumphCäsars (1505) — durch die Vervielfältigung im Stich sein be.rühmtesteS Werk — zu malen. Von Squarcione überkam erGeschmack an der Linearperspektive und übertraf alle Zeitgenosse»in der geschickten Verbindung und Einrichtung der Linien nachdem Standpunkte des Beschauers; die Verkürzung in seinemtodten Christus in der Gallerte Brera zu Mailand bezeichnet denhöchsten Punkt, den die Kunst in dieser Hinsicht erreichte. Auchbewies er ausgebreitete theoretische Kenntnisse in seiner Schrift

KentiNs NsNiims xio sanetissimio eouvis allectn luden« tocit, 1500.Giovanni schrieb unter die Madonna in der Sakristei der Franziskaner:vanua, eerta. poli, ckuo nionkem, äiri§e vitam,tzu»; xeraxam, oommiss» ture sint omniu. curre.