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Dänischer Krieg.
Als der Kaiser um Unterstützung Tilly's gegen die däni.scheu Rüstungen angegangen wurde, hatte er kaum zur Erleich.kerung der Länder seine Kriegsmacht vermindert und gebrach eS
Krieges durch Erhaltung eines Regimentes für den Kaiser gehabt, gabihm dieser die Herrschait Friedland an der Nordgränze Böhmens umein Billiges, und eine Reihe anderer Güter (einige sechzig), als Pfänderfür der Kammer gemachte Darleihen, brachte er durch Kauf oder sehrwohlfeil an sich. Auch verlieh ihm der Kaiser damals eine eomitivamrrjor und 1023 erhob er ihn in den Reichssürstenstand unter Erthei-lung der Titulatur „Oheim", nachdem er schon früher, 1817, Graf ge-worden; 1824 führte er den Titel eines Herzogs von Friedland, ob-gleich das Patent hierüber erst 1627 ausgefertigt wurde. — „Mit derErnennnng zum „Capo über alles kaiserliche Volk" (vorn 7. April 1625),welchem erst drei Jahre später diejenige zum General-Obersten des Feld-Hauptmann folgte, gewannen Wallensteins Geldmittel neuen ansehnlichenZuwachs, ebensowohl in dem Gehalt, der ihm ausgeworfen worden,als vorzüglich durch Lieferungen für die Armee von seinen Gütern.Denn die Vermehrnng seiner Hülfsguellen niemals aus den Augensetzend, hatte er schon im Dezember 1825 eine „Versicherung derjenigenSpesen, so er auf seine unterhabende Armada des ins römische Reichabgeordneten Succurses dargeben werde", zu erwirken gewußt. Mit demJuli 1625 begann sein „Kriegsverdienen" mit monatlich 6000 ff. (Tillyals Heerführer der Liga 3000). Diese konnte« ihm bei der Klemme derkaiserlichen Finanzen niemals entrichtet werden. Sie standen für zweiJahre und neu» Monate aus. Außerdem forderte er für Kriegswerbungund geliefertes Getreide noch 361,819 st. Seine Anwesenheit in Prag,der Einfluß, den er bereits aus den kaiserlichen Hof übte, gab dem Be-gehre», daß ihm hicfür das Fürstenthnm Sagan abgetreten werde, umso größeres Gewicht. „Für die bei uns habenden starken Anforderun-gen" überließ ihm der Kaiser dasselbe für 125,708 Thaler, welche nachAbrechnung ant 47,150 ff. einschmolzen, wobei ihm noch Enthebung von340,342 ff. Schulden, die darauf hafteten, zugesagt wurden... Obwohldann Wallenstein schon im ersten Jahre aus dieser neuen Besitzung bei-nahe den vierfachen Zins.des Kaufpreises zog, ging er dennoch denKaiser um Nachlaß der 52,728 Thaler rückständiger Landessteuecn undum bleibende Herabsetzung derselben an, wurde ihm auch das Erster«bewilligt, das Andere in Aussicht gestellt. Solche Gunst widerfuhrTilly nicht, der auf das Ansuchen „um ein confiScirteS Rebellengut"die Antwort erhielt: S. M. könnten sich noch nicht erklären. Wie ersodann den Herzog von Bayern in Kraft seines Commissariats um Ein-weihung in die Herrschaft Bischofteinitz mit deren Gefallen und Ei»-künfteu anging, wurde ihm bemerkt, daß dieses Commiffarial nicht mehr