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hatte, in Bewegung setzte, war es kaum feldtüchtig zu nennen,ja es soll nur ein einziges gutes Geschütz besessen haben, undunkatholische Offiziere, die in Hoffnung auf Beute Dienst ge-nommen, äußerten laut: ständen sie nur erst in der Nähe derDänen, sie.würden nicht säumen, zu diesen überzugehen.
Wallen st ein wandte sich zuerst durch Franken, wo Nürn.berg gebrandschatzt wurde, nach Hessen, um durch Besetzung diesesLandes, dessen Fürst, Landgraf Moriz, zu den hartnäckigstenFeinden des Kaisers gehörte, während sein von ihm bedrückterAdel auf Seite des kaiserlichen Beschützers stand, den RückenTilly's zu decken, welcher in den Wesergegenden mit wechseln-dem Glücke dem dänisch-niedersächsischen Heere gegenüberstand.Bei Hamcln, welches König Christian mit List gewonnen, ward
rückgebe, und Macht, Ehre, europäische Geltung des Reichs wieder auf-richte, würden die deutschen Lutheraner und Calvinisten, die es mit sichund dem Vaterlande wohl meinen, eingedenk der unbestreitbaren Wahr-heit, daß des Reiches Wohl Einheit der Kirche fordere, gutwillig ihremkatholischen Kaiser in die Messe folgen und sich wieder zu dem Bekennt-nisse wenden, unter dem Germanien acht Jahrhunderte lang das großeWort in der Christenheit geführt hat." Wenn nun Gsrörer weiteres diesem „organischen Gedanken" ganz gemäß und zur Wiedererstar-knng ghibellinischer Gesinnung angemessen findet, daß Wallenstein vondem bisherigen Grundsatz der Liga, nur Katholiken zu Hähern Osfi-ziersstellrn zu befördern, abging, so betont Hurter dagegen, daß geradedies der Sache des Kaisers den wesentlichsten Schaden zugefügt habe.„War es denn in einen, Kampf, den ursprünglich die Verschiedenheit desBekenntnisses angezündet, und in welchem dasselbe für die Meisten we-nigstens noch den Werth eines Paniers hatte, so gleichgültig, welchemGlauben, und wäre es nur äußerlich und bloßer Geburt halber, der-jenige angehöre, der für die eine von beiden Parteien das Leben ein-setzen sollte? Wäre es wirklich Beschränktheit, oder welche Bezeichnungman belieben mag zu nennen, wenn der Kurfürst von Bayern übereinen zum Obersten Vorgeschlagenen Tilly bemerkte: vor allem sei zuwissen, ob derselbe katholisch sei oder nicht; denn er selbst könne ermessen,welche Ungelegenheiten es mache, wenn man in so manchen Fällen solch«Leute irgend wohin legen oder ihnen das Kommando lassen müsse." —Wurde wohl in dem Kampfe gegen das umgewühlte Frankreich dieFührung eines Regiments von dem Kaiser einem ausgeprägten Repu*blikaner, von den, Direktorium einem entschied.neu Anhänger des Kö-nigshauscs anvertraut worden sein? Dieses leuchtet Jedermann ein;bei jenem Grundsatz steht man alsbald mit dem Vorwurf blöder Eng-herzigkeit in Bereitschaft I" D. B.