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sich greifen wird/ je mehr man ihm zusetzt. Daher muß mandaS Blatt umkehren/ mit den Waffen eine Zeitlang aussetzen undsich zweier anderer Mittel/ der Gottesfurcht und der Frömmig-keit des KaiserS/ zu seinem und der Seinigen Sturz bedienen:der Gottesfurcht/ weil der Kaiser keinen größer« Ehrgeiz kennt/alS die geistlichen Güter/ den Gottesdienst und andere Gott wohl»gefälligen Werke zu mehren. Zu solchem Zwecke soll man dieallereifrigsten Geistlichen in Deutschland/ jedoch ohne sie etwasvon dieser geheimen Absicht merken zu lassen/ Lurch alle mögli.chcn Mittel antreiben/ daß sie von Ihrer kaiserlichen Majestät dieWiederherstellung sämmtlicher Kirchengüter begehren/ welche denKatholischen seit dem Passauer Vertrage entrissen worden sind.Zum Zweiten muß man sich der Frömmigkeit deö Kaisers dazubedienen/ daß man Ihrer Majestät daS Gewissen rühre/ und siezum Mitleiden über die fürchterlichen Bedrückungen deS KriegS.Volks stimme/ sowie daß man dem Kaiser zu Gemüth führe/ wiedespotisch sein Feldhauptmann/ der Herzog von Fricdland/ überalle Kurfürsten und Stände im heiligen römischen Reiche herrsche/unermeßliche Summen Geldes erpresse, aus anderer Leute Schweißund Blut seine Größe unterhalte/ und seine Anhänger aufs Herr.lichste belohne. Wenn dann der Kaiser, alü ein gar milder Herr/auf solche Vorstellungen eingeht, soll man daS Mittel der Abdan.kung deö Generals und seines KriegSvolkeö vorschlagen. Und obwohl zu erachten sei, daß Ihre Majestät sich zu der völligen Ab.daukung nicht verstehen werde, so könne man eS doch für denhalben oder doch wenigstens für einen guten Theil durchsetzen.Wenn nun diese beiden Mittel gehörig wirken, so werde derKaiser mit allen protestirendcn Kurfürsten und Ständen aus ein.mal tödtlich verfeindet, und zugleich würden seine Waffen fürgering gehalten werden. AlSdann, nach solchem Verlust der Liebeund der Macht, sei es Zeit, daß der König von Frankreich dasAeußerste versuche, mit HcereSmacht in Deutschland einziehe, da.,wo Gewalt nöthig, Gewalt brauche, wo Geld und dergleichenmehr wirke, keine Summen scheue, und mit Verheißungen derReligionsfreiheit zu seiner Zeit nicht sparsam, sondern höchst frei.gebig umgehe. Auf solche Weise würden die Protestanten denKönig lieben und ihni trauen, und auch die katholischen Kur.fürsten könnten vermittelst deS von Trier gewonnen werden, daes diesen Priestern gleichgültig sei, ob sie unter dem Kaiser oderdem Könige von Frankreich die Messe lesen, vorausgesetzt, daß sie