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Zehnter Band.
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kaiserliche Bevollmächtigte, Fürst v. Eggen berg, hatte denHerzog zu versichern, „daß er nicht in dem sorglichen Gedankenstehen solle, durch den Beichtvater oder andere Geistliche traver.sirt und konsequenter dadurch in denen nctionibus behindert zuwerden"; und der kaiserliche Beichtiger L>. Lamormain selbstbeglückwünscht den Herzog, sucht sich wegen übler Rede überseine Gesinnung zu rechtfertigen und versichert, daß er nur früher,wo die Sachen anders gestanden härten, gegen die Wiedererhebungdes HerzogS gewesen sei. Gleichzeitig richtete der Kaiser einenberuhigenden Brief an den Churfürsten von Bayern; denn ermußte befürchten, daß Frankreich diesen Anlaß benutzen würde zurFörderung deö nie aus den Augen gelassenen Planes, die HäuserHabsburg und WütelSbach zu trennen, weil nichts dem PariserKabinct den beabsichtigen Einfluß auf die deutschen Angelegen.Heiken entschiedener sichern konnte. Die umsichtige und energischeThätigkeit Wallenstein's für Organisirung eines Heeres untersehr ungünstigen Umständen trat in glänzender Weise hervor.Nach Ablauf der drei Monate erbot er sich zur Niederlegungseines KommissariumS. Er war ersucht worden, als obersterFeldhaupcmann dem König von Ungarn (Ferdinand III.-andie Hand zu gehen, allein er lehnte eS ab, nicht blos unter, son.dern auch nur neben den König sich zu stellen. Da wurde erbewogen, den alleinigen und unbedingten Oberbefehl definitiv zuübernehmen. Alö Belohnung ward dem Generalissimus des Rö.mischen Reiches, des HauseS Oesterreich und der Krone Spanienein noch nicht bezeichnetes österreichisches Erbland mit dem hoch.sten Regal im Römischen Reiche, d. h. mit allen Rechten einesunmittelbaren RrichSfürsten, zugesichert, ferner die selbstständigcEntscheidung in KonfiSkationS. und PardonSsachcn, so daß einvpm Hofe ertheilter Pardon nur durch die vorn Herzog ertheilteBestätigung wirksam werden, ein Real-Pardon aber (in Beziehungauf Länder und Güter) nur beim Herzoge sollte gesucht und er.theilt werden können. Der Kaiser sollte sich nicht bei der Armeeeinfinden oder über dieselbe zu kommandiren haben. Bei einerkünftigen FriedenShandlung sollte das Interesse des HerzogSwegen Meklenburg wahrgenommen werden. ES sollten ihm alleMittel und Kosten zur Führung deö KriegeS hergegeben werden, auchalle kaiserlichen Erblande seiner Armee zum Rückzüge offen stehen*).

») Diese ihrem wesentlichen Zuhalte nach angesührten Vertragsbedingungenwagt Dudik in der schroffe» Form, in der sie gewöhnlich (Arettn,