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Krone nicht geradezu verbürgt und keine Verpflichtung eingegan.gen war/ die Waffen gegen Frankreich zu ergreifen. Auch sollteSchweden an der Unterhandlung nicht betheiligt sein. Daß nunWallenstein solche Entwürfe angehört hat — denn sein Schwa-ger KinSky mußte seiner Beistimmung sicher sei»/ um sich soweit einzulassen, wie er gethan — besiegelt seine Schuld. Allenanderen Erbicrungcn an Sachsen, Brandenburg, Schweden konnteFriedland/ so sehr sie des Kaisers Herrschaft bedrohten, denVorwand geben, daß er die Feinde zu Separatfrieden verlocken,oder sie einzeln, wie die Schweden bei Steinau, erdrücken wolle;das ferne Frankreich dagegen stand noch nicht im offenen Kriegegegen den Kaiser, und durch trügliche Erbietungen militärischeVortheile zu beabsichtigen, gewährten deshalb diese Eröffnungennicht den geringsten Schein der Bcfugniß. Wallenstein waralso schon vor seiner Entsetzung auf dem Wege, ein Verrätherzu werden; und BöhmenS Besitz beuchte dem maßlos Ehrgeizigennicht unmöglich.... Aber so rasch und verhängnißvoll brachte erselbst die Dinge zum Umschwünge, daß ihm nicht Zeit blieb, sichauf Frankreichs Erbietungen zu stützen, ja nicht einmal sie zuerfahren, und daß er ohne irgend einen Genuß ein todtgeborncsVerbrechen mit dem Leben büßen mußte. — Denn ungeachtetFerdinand allen Forderungen sich bequemte und durch eineVerweigerung keinen Grund zu widersetzlichen Maßregeln gab,veranstaltete dennoch Wallenstein durch seinen Vertrauten,den Feldmarschall Christ. Ilow (Jllo aus einer ursprünglichmärkischen Familie), daß, auf die Eröffnung, der Herzog wolle
sehen und seine Geschicklichkeit zu verwenden, daß, wenn auf freiemReichstage die Maßregeln zur Beruhigung Deutschlands verhandelt wür-den. Frankreich als vermittelnde Macht und mit schuldigem VorrängeTheil nehme; zu verspreche» keinen Vertrag einzugehen, ohne das Inter-esse des Königs und seiner Verbündeten darin zu begreifen; inzwischenweder die eigenen Staaten des Königs noch die Schntzländer anzu-greifen. und eine gleiche gegenseitige Versicherung zu erhalten; auf keineWeise die Spanier, zumal den Feria, zu unterstützen; dafür wolle derKönig dem Herzog beim Friedensschlüsse so viele Länder, als er vordembesessen, verbürgen, so wie alle Artikel des früheren Vertrages voll-ziehen. würde der Herzog genau die übernommenen Verpflichtungen er-füllen; endlich sogleich ihm 100,000 Thaler vorstrecken, sobald er sichschriftlich zur Vollziehung des Traktates verbindlich gemacht habe.
D. B.