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liche Verbesserungen/ und eS wurden in diesem Zeitraum schonansehnliche Privakgebäude aufgeführt, besonders von einigen derreichsten Familien, unter denen die Fug ger wieder oben anstehen... Man nannte ihre Schreibstube die goldene, wegenihrer prächtigen Verzierungen. Außer dieser Familie bereichertedie Handlung dermalen noch mehrere andere, vornämlich dieWeiser, welche einst die Provinz Venezuela eigenthümlich be.saßen." — Von 1500 — 1600: „Im 16ten Jahrhundert stiegenPracht und Wohlleben, Laster und Tugenden, aber auch Wis.senschaften und Künste am höchsten... Man lernte Gutes undBöses aus dem Umgänge mit den Welschen. Die reich gewor.denen Geschlechter wollten den Fug gern nicht nachstehen, unddie Stadt wurde mir prächtigen Gebäuden angefüllt ... Am.brosiuS Hochstetter hatte einen der kostbarsten Gärten an.gelegt, mit Bäumen, Kräutern, Lustgcbäuden, Teichen und Bä.der». Das Wasser sprang darin aus 200 Röhren und wurdedurch ein eigenes Wasserwerk hineingetrieben. ES waren söge.nannte Vexierwasser darin, welche als neue Erfindung damals(um 1500) angestaunt wurden. So war unter einem Zelt einmarmorner Tisch mit Bänken. Wenn man an einem der daranhängenden Ringe zog, so entsprang aus dem Tisch ein Bach,welcher den daran Spielenden Geld und Karten hinwegführte.Von Augsburg auS verbreiteten sich die Tulpen, welche einHeinrich Herwert im Jahre 1557 aus Konstantinopel durchSaamen erhalten Und in seinem Garten zuerst gezogen hatte. —Andere hatten Schlösser und Lusthäuser auf dem Lande, dienichts eintrugen, wo cS aber oft lustig genug zuging, man nanntesie Freß.Gütlein. In allen diesen Gebäuden fand Aran großeSäle zu Gastereien und Gesellschaften, wovon die schönsten nltroseo gemalt und mit Kaminen nach welscher Art geziert waren.In di^ Saalfenster setzte man schöne gemalte Scheiben ... Beider damals üblichen Sitte des oftmaligen Badens, welche, wegender häufigen Hautkrankheiten und da man wegen Seltenheit derLeinwand wollene Hemden trug, sehr dienlich war, fand sich inden ordentlichen Wohnhäusern der Vermöglichcn eine Badstube,oft ein prächtiges Zimmer. DaS gemeine Volk besuchte die öf.fentlichen Bäder. — Im Hausrath war man um diese Zeit aller,dings prächtig. Man hatte Silbergeschirr von großem Werth;an den Gläsern ist die Größe und die geschnittene Arbeit zu be-wundern, denn Trinkgeschirre galten überhaupt viel. Man hielt