Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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habe ihn bereits verlassen, Kant man folle erst jezt daraustreten. In beyden ist nicht die Gerechtigkeit, sondern derFriede (die Abwesenheit des Widerstands) das höchsteGesez, und sollte er auch in dem Triumph der Ungerech-tigkeit bestehn, ein Friede deS Grabes, die elendeste Knecht-schaft seyn. Wahrlich, wie man von Machiavell behauptethat, er hätte eine Satire gegen die Fürsten geschrieben:so könnte man, um Kants Ehre zu retten, mit gleichemGrunde sagen: er habe die bitterste Ironie gegen die Ideeder sogenannten Vernunft- Staaten schreiben wollen. DennsinsterereS, drükendereS und alle Privatfreyheit zerstören,dereö ist nichts zu lesen alS sein angeblich rechtlicherZustand. Er ist ein rechtswidriger Zustand, ein Postulatder Unvernunft nicht der Vernunft, um sich nach seinerSprache auözudrüken. Sein Völker-Recht beruht auf denuemlichen Grillen: da sollen auch alle Rechte, alleBesizun-gen nur provisorisch seyn und die Staaten selbst wie die Indi-viduen in einen bürgerlichen Zustand treten, so daß auf derganzen Welt kein Mensch mehr frey seyn würde noch sich selbsthelfen dürfte. Zulezt creirt er gar noch ein sogenanntesWeltbürgerrecht, welches nichts anders als das außer-gefeüige zwischen allen Menschen geltende Privat- Rechtoderin Absicht der Liebes-Pflichten die allgemeine Moral istund auf der gleichen Natur aller Menschen, keineswegs aberauf dem lächerlichen Grund beruht, daß die Welt eineKugel ausmache. Auch dieser neuerfundne AuSdruk Welt-hürgerrecht, war nur eine gefallsüchtige Accommodatio»mit den Sekten unserer Zeit.

Mit diesen Werken wollen wir die kritische Anzeige derstaatsrechtlichen Litteratur beschliessen, um so da mehr alsseither noch keine andere mit neuen oder besseren Grund-Hzen erschienen sind. Nur haben eine zahllose Menge von