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Pien schon in dem früheren lon§ pariloment (164a—.164Z.) einen mächtigen Einfluß ausgeübt, obgleich sie hiernicht wie in Frankreich als Haupt-Sache, sondern nurals Vehikel des KriegS betrachtet wurden. Denn dasParlament köderte die Unabhängigkeit der Gerichte von al-lem Königlichen Einfluß, obschon der König unwidersprech-lich die oberste richterliche Gewalt besaß, auch alle Rich-ter von ihm eingesezt waren, in seinem Namen urtheiltenund ihre Sprüche nur durch seine Macht vollziehen konn-te». ( 1641 ) Die Bischöffe als Feinde des demokratischenSystems wurden von dem Parlamente ausgeschlossen, wo-zu sie sonst als große Gutöbeßzer und Vorsteher der Kirchevon Rechtenswegen gehörten. (1612) Das Parlamentschrieb sich die höchste oder gesezgebende Gewalt allein zu,weil der König nicht alle seine Bitten genehmigen wollte;(1612) es sezte sich in Best; der Königlichen Einkünfteund Flotten die es nun als National-Flotten u. s. w. qua-lisizirte; ja nach dem zweyten bürgerlichen Krieg und Crom-wells militärischer Parlaments-Säuberung (1648) er-klärten die heftigsten Jndependenlen, daß ihr Wille alleindas Gesez ausmache, weil die Urquelle allerrechtmäßigen Gew-alt bey dem Volk sey undsie allein VolkS-Reprasentanten waren, wo-von sie zwar weder das eine noch das andere beweisenkonnten. AIS endlich die ganze Tragödie ein Ende nahmund der König wieder in seine Rechte eingesezt wurde,(1660) so hat man zwar diese Principien in der Praxisgänzlich beyseits gesezt; Carl l. war so wenig ein Beamter,daß man ihm nicht einmal eine Capitulation vorlegte undselbst die Bill of rights, welche Wilhelm von Oranien un-terschrieb, als er gegen seinen entflohnen Schwieger- Va-ter zur Krone gelangte ( 1689 ): ward weder als eine Ca-pitulation noch vielweniger als eine Constitution, sondern le-