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scheint nebst anderen Gründen die Tendenz zur Jrreligionoder zum gänzlichen Deismus und Atheismus veranlassetzu haben / welche zu Anfang des isren Jahrhunderts eineZeitlang in England herrschte. HobbeS hatte bereit-theils durch seinen Vorschlag die christliche Kirche gänz-lich abzuschaffen/ theils durch andere atheistische Aeuße-rungen den Keim dazu gelegt/ Bolingbroke/ SchaftS-bury/ CollinS/ Tindal u. a. m. haben ihn durchihre bekannten Schriften weiter verbreitet; 37) allein durcheine Menge gelehrter und scharfsinniger Werke bestritten,verlohr er bald wieder sein Ansehen / so daß die Religionin England nur einen desto größeren Triumph erhielt undtiefere Wurzeln schlug. Dagegen gieng dieser Unglaubevorzüglich mittelst Voltaire/ in Frankreich hinüber undbestand nach dem Sinn seiner Urheher in dem Wahn oderder unmöglichen Idee alle Menschen in geistigenDingen von jeder fremden Autorität (höhe-rer Lehrer) unabhängig zu mache»/ daher ihmauch der an sich ziemlich paffende AuSdruk Frey - Gei-ste rcy beygelegt worden ist.
Maria Franz Arouet nachher Mr. <ie Voltaire ge-nannt i hatte nemlich seinen wahrscheinlich schon früherenund unter der ausgelassenen Regentschaft des Herzog vonOrleanS entstandenen Haß gegen die Religion, durch dieSchriften der Engländischen Freygeister gestärkt und faßtealldort, wie selbst seine Lobredner eingestehen, unge-fähr im Jahr 1728 . bey seiner Rükkehr in Frankreich denentsezlichen Plan alle Religion, vorzüglich aber die christ-
37 ) S. hierüber/ Triumph der Philosophie des I8te»Jahrhunderts. T. I. @.57—61,
28 ) sie de Voltaire par Condoreet. Edit. de Kehl.