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Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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kehrt/ aber die lächerliche Idee nicht realisirt war. Manmag also meinetwegen die Sekte von dem ihr oft gemachtenVorwurf der Herrschsucht lossprechen: sie erscheint da-durch nur noch thörichter und ihre Anmassung von alleini-gem Verstand wird noch empfindlicher gedemürhiget/ wennman ihr zeigt/ daß das Resultat ihres Beginnens und an-scheinenden Triumphes gerade das Gegentheil von demwar/ was sie als Nestel und Zwek aufstellte. Allein nachdem Erfolg und dem Benehmen dieser Sophisten zuschliessen scheint jene Geistes-Herrschsucht allerdings dieAbsicht ihrer in der Geschichte unerhörten Sekte gewesenzu seyn. Denn sie predigten zwar den Unglauben gegendie bisher bestandenen Lehren/ aber der gepriesenen Gei-stes-Freyheit ganz zuwider/ foderten sie hingegen denGlauben an ihre Lehre mit mehr Arroganz und Fanatis-mus als es je eine Sekte in der Welt gethan hat. »"Ihr Feldgeschrcy war immer die Vernunft/ aber sieverstanden darunter nur den Inbegriff ihrer Meynungenund niemand sollte Vernunft haben als wer ihre Sprücheblindlings nachbetete / niemand durch dieses göttliche Licht/dieses angeborne Erkenntnißmittcl etwas anderes sehen dür-fen als sie; sie redeten viel von Toleranz/ weil sie dersel-

4l) La partie qui gouverne doit respecter la parlie qui en-seigne (ije Philosophen ) er ne pas croire surtout en sa-•voir plus qu’elle. Mercier in den sogenannten Notionsclaires .tur les gouvernemens 1787. T. I. I. Sßott der

neu philosophischen Leichtgläubigkeit an ihre Säze sprachHalter schon vor 69 Jahren: „Wir erfahren täglich/ daß„Leute gegen sonst angenommene wissenschaftliche Säze aus«„seist ungläubig sind und die dagegen eine unsägliche„Leichtgläubigkeit gegen die ihrer Sekte nöthigen* ,,Hypothesen bezeugen" (und fordere».^ Gott, Gel. An-

zeigest 1747. S. »8;.