Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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Fürsten entbehrlich zu machen, n) In den höheren Srä-den, zu denen man bereits nicht ohne lange Vorbereitungund vielfältige Prüfungen gelassen wurde, war alles dar.auf angelegt, Unzufriedenheit mit den bestehenden Staa-ten einzuflößen, »-»> die geselligen Bande der Abhängig-keit als einen Kerker, die bürgerliche Gesellschaft allschlecht, ausgeartet und verdorben darzustellen, Priesterund Fürsten für die Stüzen des Aberglaubens und desDespotismus, für die Hindernisse der Vernunft und Frey-heit auszugeben , denen man, als den Bösen die Händebinden 9 *> und sie unvermerkt beherrschen müsse. Man

SZ) «Die Moral ist also die Kunst welche Menschen lehrt voll-«jährig zu werden, der Vormundschaft los zu wcroen, in„ ihr männliches Älter zu treten und der Fürsten zu entbeh-,, ren. Spartacus und P h i l o. S. ; 6 . Auch in einemneueste» Werk: Materialien zur Beförderungder Welt- und Menschen- Kunde. Gotha 1310.wärmt Weishaupt noch diesen Saz auf und sucht ihn alsnnschädlich darzustellen. Soll er, wie man ihn jezt erkläre»will, nichts anders heißen, als daß es keine Prozesse gebenwerde, und daß man die Fürsten oder ihre Gerichte nicht«m Hülf zu rufen brauche, wenn jedermann seine Pflichte»gegen andere erfüllt: so ist das eine Trivialität, die man schonlängst gewußt hat, ein Zwck auf den alle Lehrer der Tu«gend und Religion stets arbeiteten und gegen welchen dieFürsten selbst nie etwas eingewendet haben. Aber zwischenentbehren und abschaffe» ist ein großer Unterschied,Und was für eine Moral lehrten denn diese Illuminate» !!Auch sind die Fürsten nicht Vormünder der Nationens. oben p. Note 6 .

s») »Man soll vorzüglich solche aufsuchen die sich oft erklärthaben, wie unzufrieden sie mit den gewöhnlichen menschli-chen Einrichtungen sind. Sp. u. Pb. G. igr.s;) »Habt ihr euch auf eine gewisse Zahl durch euer» Bund