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Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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liger Verwunderung! ,, Selbst unter unseren Aristokraten"(dem hohen Adel oder den Großen und Vornehmen) „fiun-„den manche auf als Apostel der Lehre von der allgemei-„nen Gleichheit der Menschen. ” Wer hat nicht in seinenpersönlichen Umgebungen, auf Reisen u. s. w. häufigenoch auffallendere Belege dazu gesehen. In allen Län-dern von Petersburg bis Lissabon, von Stokholm bis nachNeapel gab es dergleichen Beyspiele, und eben diesemUmstand, dem Mangel besserer Einsicht, ist auch großen-IheilS die Lauigkeit und Zwekwidrigkeit der Maßregeln zu-zuschreiben, alS endlich doch der Kampf gegen die Rea-lisirung jener unseligen Doktrinen begonnen und geführtwerden mußte.

Schwerer scheint es zu erklären, wie selbst Fürstenund große Potentaten, oder diejenigen die in ihremNamen sprachen, von den Principien deö ncmlichen Sy-stems eingenommen seyn konnten und doch ist nichts ge-wisser als dieses. Viele VerblendungS-Ursachen hattensie schon mit den Großen gemein. Für verschleyerte Irr-thümer , für daS Gift unredlicher Schmeichelet), für fal-sche Ruhmsucht, die sich in zweydeutigen Lobpreisungeneiner herrschenden Sekte groß zu seyn dünkt, für künstlicheRaisonnementö und trügerische Accommodationen, nachwelchen sie das System nur zu ihrem Vortheil deuteten,die Principien desselben annahmen ohne feine Confequen-zen zuzugeben, für alles das sind sie so gut als andereGroße empfänglich. Sträubte sich auch ihr Gefühl undihr Interesse gegen die Behauptung, daß die Macht derFürsten von dem Volk herkomme, mithin auch von demsel-ben willkührlich zurükgenommen werde» könne: so suchteman sie anfänglich mit dem Saze zu beruhigen, daß derfortdanrende Gehorsam des Volks ein Zeichen seiner