Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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liebte und begünstigte sogar den Adel/ d. h. die Großenund Vornehmen des Landes, was sonst bey Despoten sel-ten und bey illuminifirten Fürsten niemals der Fall ist. IS7)Inzwischen ward noch unter seiner Regierung der Ent-wurf eines allgemeinen GcsezbnchS ausgearbeitet/welches seiner Absicht nach nur eine Instruktion für dieGestellten Unterrichter in Civil- und Criminal-Sachenseyn sollte, ” S1 dessen Ausführung er aber nicht erlebtund welches er auch, wenn er seinen Kennerblik daraufgeworfen hätte/ schwerlich je würde genehmiget haben.Es ward seinem Nachfolger König Friedrich Wilhelm H.in den ersten Tagen nach seiner Thronbesteigung vorgelegt/<inem zwar guten und verständigen, aber äußerst sinnli-chen Herr»/ der die vier starken Oktav - Bände gewißnicht gelesen bat und wahrscheinlich auch nicht den gehäs-sigen Vorwurf auf sich laden wollte / die Epoche seinesRegierungS - AntrittS mit einem Anstoß gegen die öffent-liche Meynung / mit der Verwerfung eines Werks zu be-zeichnen/ an welchem, wie eö hieß, so viele gelehrte/aufgeklärte und verdienstvolle Männer mühsam gearbeitethatten und welches sie für die größte Zierde der Preußi-schen Monarchie ausgaben. Dieses Gesezbuch ist der auf-fallendste Beweis von dem unglaublichen Einfluß , welchen

iS 7 ) Welch ein König! wenn er zu seine» vielen vortrefflichenEigenschaften noch die Religiosität und Gewissenhaftigkeitvereinigt und solche auch an andere» geehrt und -ehandha-bet hätte!

is 3 ) Man sehe die Ausdrüke der Cabinets. Ordre. Sie ward vonder Gesez. Commission offenbar überschritten, welcher ihr auchvon dem berühmten Schlosser in seinen scharfsinnigen undgeistreichen Briefen über die preußische Gesezge-bun g. Ff. 1789. S. Z-;> nicht ohne Grund vorzewor'fe» worden ist.