Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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kehrten Ideen über ihre Zweke und ihre eigentlichen Mich-ten beygetragen. Nach einer neuen Emlheilung desLandes wurden überall Beamte an Orten angestellt/ wo siefür des KayftrS Dienst nichts zu thun hatten; denn nachden neuen Ideen sollte nicht mehr die Regierung der Sa-chen/ nicht die Besorgung der Kayserlichen Rechte und In-teresse»/ sondern die Regierung über die Menschen undihre Privat- Handlungen der Haupt- Gegenstand jenerBeamten seyn. Wir übergehen so viele andere seltsameVerfügungen , die nicht unmittelbar aus den Principiendes philosophischen Staats - Rechts siiessen , aber doch mitihnen zusammenhängen und zur Bezeichnung des auch aufden Thronen herrschenden Zeitgeistes merkwürdig sind. 1

*94) Sie heiße» seither Landesstellen, vorher K. K. Re-gierungen. Sie sind Beamte des Fürsten, von ihm er-nennt, von ihm bezahlt, gegen ihn beeidigt, zu Besorgungseiner Rechte und Interessen bestimmt, freylich ohne die derUnterthanen zu verlezen. Seit sie aber Landesstcllen heißen:so sind bey vielen Personen ganz andere Begriffe ent-standen.

*95) J. B> die Einführung dctaillirter Condnite. Listen bey al-len Stellen, welche beynah den quibus ücet der Illumina-te» abgelernt zu seyn scheinensi 7 Li); die Schenkung gros-ser Freyheiten, Verleihung von Adel und Staats-Aemtern an die Juden im nemlichen Augenblik wo mandie Christen ihrer Rechte und Freyheiten beraubte, — dieunpolitischeSchleifung der Festungen in den Nie-derlanden, welche den Verlust dieser schönen Provinzennach sich zog. (Das Herz des Volks sollte ohne Zweifel dieeinzige Festung seyn, aber theils ist es zwar die beßte, je-doch nicht die einzige, theils hatte er auch dieses Herz vonsich abwendig gemacht.) Die Brechung des Barri e-ren.Traktat« mit den Holländern, welche ihmjene Festungen ohne Kosten und ohne Gefahr vertheidigten