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Umsturz der Religion und Kirche berechnet waren- aber-man benuzte gerade seine Gutmüthigkcit und ängstlich über-triebene Religiosität, sein zu allen Aufopferungen und Hin-gebungen bereitwilliges Gemüth, um ihm die falsche Ideebeyzubringen, daß er nur ein Diener des Volks, nur fürdasselbe oder gar von ihm geschaffen sey, daß er gegendasselbe lauter Pflichten und keine Rechte habe, daß seineGüter und Einkünfte nur anvertrames Volks-Gut (de-mere da peuple ) wären, worüber er Rechnung geben^müße u. s. w. 3085 Dadurch ward er unvermerkt verleitetdas Dogma der Volks. Souveränität, wo nicht zu glau-ben , doch zu begünstigen, oder sich demselben anzuschmie-gen und in diesem Geist waren schon manche seiner frühe-ren Edikte verfaßt. Die Wahl verschiedener Minister, z. B.des ökonomistifchen Turgot, der die Geistlichkeit einen un-nüzen und kostspieligen Körper nannte, des republikanischenRecker, des moralisch verdorbenen und ganz den neuenSekten dienstbaren Bricnne u. s. w. bewiesen schon denEinfluß, welchen die sogenannten Philosophen auch andiesem Hofe usurpirt hatten. Die Administrations pro-vinciales waren ganz im Geist deö philosophischen Staatö-Systemö vorgeschlagen, indem sie durch die Wahlart ihrerMitglieder und die Natur der Verrichtungen selbst
sog) Essai' sur l’art de rendre les revolutions utiles.T. I. p. 192 — 196. einem übrigens schlechten und seich,ten Werk, das selbst noch großenthcils von den Principiendes revolutionären Maars« Rechts angestekt ist, dessen Zeug-niß aber gerade dadurch um so merkwürdiger wird.
209 ) S. diese Wahlakt selbst in Necker sur les Finanees d«la France. T. II. Ch. 6. Hier war schon die double re-prcseutation du/Tiers etat, die Majorität der Stimme»
ohne Unterschied der Stände rc. und noch entschuldiget sich