Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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man hat also dazu gar keiner wettern Genossenschaft oderkünstlichen willkührlichen StaatS-Errichtung nöthig. DerMensch giebt seine Freyheit nichts» leicht auf, denn werbürgte ihm dafür, daß er dadurch.gesicherter wäre undnicht vielmehr neue Beleidigungen ohne Möglichkeit deSWiderstands erdulden müßte. Unterwerfung, Vcr-zichtleistung auf genossene Unabhängigkeit, ist immer daSlezre wozu er sich bequemt und nur wenn alle anderenMittel vergeblich sind, wenn jenes Glückögut ohnehinnicht mehr behauptet werden kann und die Auswan-derung selbst ihm lästiger als die Nachgiebigkeit ist. Aberauch in diesem äußersten Fall geschieht die Unterwerfung,gleichsam durch abgenöthigten Friedens-Vertrag, aneinen bereits vorhandenen Mächtigen, au den-

natürlichen Geseze«, -) Widerstand, 3) Hülfsanrufung,4) Flucht! Unsere neuen Rechtslehrer rauben uns das erste,das zweyte, da« vierte, gerade diejenigen die am schnellstenund sichersten zum Zwek führen. Fremde Hülfe die ihrerNatur nach unsicher, ungewiß, gewöhnlich zu spat und »stganz unmöglich ist, soll unser einzige Trost seyn und daSnennt man R ealisirung der Rc chts !! 1 Ja! sie ha-ben es durch ihre Subtilitäten und Cavillatione» dahingebracht, daß auch diese höhere, an sich freundliche gerich-liche Hülfe wegen den vielen Formalitäten, Schreibereyenund Kosten meist nur eine Calamität mehr und ärger al-bas Unrecht selbst geworden ist/ Ich meines Orts liebe dieOrdnung Gottes mehr als die der Advokaten, und werdeauch beweisen daß die erstere exjstirt.

4;) Hat man etwa in unseren Tagen oder in früheren Zeitenirgend jemand gesehen der seine Unabhängigkeit gern auf»geopfert hätte, des ihm vorgespiegelten Friedens wegen?Vertheidiget sie nicht ein jeder so lang er kann? Wird sienicht von manchen sogar höher als das Leben geschaht?