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oder gleich geachtet werden, da besteht auch keine Herr»schüft, IO > Bruder, Schüler, Diener, Soldaten u. s. w.wenn sie auch in naher Berührung mit einander sind undeinen gemeinsamen Herren haben, gehorchen und gebietensich wechselseitig nicht; zwischen ihnen ist entweder Friede,wenn die Gerechtigkeit beobachtet oder Krieg wenn sie ver-lezk wird, es sey nun daß dieser Krieg mit den Waffenvon ihnen selbst ausgemacht ober mit Mund und Schriftvor einem dritten geführt und von diesem beendiget wer-de. Gleichwie endlich alle Herrschaft auf höherer Machtberuht, so daurt sie auch nicht länger alS diese. Laßt ei-nen Reichen arm, einen Starken schwach, einen Weisenthöricht werden, daß er andere nicht mehr zu nähren, zuschüzen, zu leiten vermag: so fällt auch seine Herrschaftweg, und von dem Kinde das durch eigenen Rahrungs-Erwerb der väterlichen Herrschaft entwächst, von demKnechte der reich geworden und den Dienst seines Herrenverläßt, von dem Schüler der selbst zum Meister wird,von dem Kranken der wieder genißt, bis zu dem mächtigenVasallen der am Ende sich selbst zu schüzen vermag, hörtauch mit dem Bedürfniß die Abhängigkeit auf. ">
10 ) par in parem non habet imperium.
11) La poule quitte ses poussins aussitot qu’ila 10m en etatnie chercher eux meines leur nourriiure; la vache laisseson veau ä sa propre conduite des qu’il est en etat depäitre; le lion cesse de chasser pour ses lionceaux desqu’ils peuveut eux meines aller chercher leur proie. @ö
sagte selbst Algerno» Sidney und mcyitte dadurch zu be-weisen, baß die Herrschaft unter den Menschen nickt ausUcberlegenhcit gegründet seyn könne. Aber wie sah er den»nicht, daß auch bey den Menschen überall mit dem Be-dürfniß die Herrschaft aufhört. Nur haben ste mehrere Br,