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hohe Geburt/ den Reichthum und das Ansehen ihrer An-führer , ihnen gehorchen sie frcywillig, alldieweil derjenigeden chur seine Ernennung über andere erhebt/ ftrtS mit ge-heimem Widerstand zu kämpfen hat/ und überhaupt jegrößer/ je mächtiger der Herr ist/ für desto edler wirdauch sein Dienst geachtet. Die Völker rühmen sich nachJahrtausenden gerade der Mächtigsten ihrer Fürsten / prei-sen sogar ihre Fehler: und welche ragen dann in der Ge-schichte hervor/ wen staunet die Nachwelt an, als geradedie welche die größte Macht besessen / die größte Ueberle-genheit bewiesen haben? Vereiniget gar ein Gewaltigernoch die geistige Uebermacht mit anderen Vorzügen / so se-hen wir in allen Zeitaltern für solche begünstigte Sterb-liche einen Enthusiasmus entstehen , der beynahe bis zurBerauschung geht und vor welchem die Welt auch frey-willig die Knie beugt. Weit entfernt/ daß die Menschengegen höhere natürliche Macht im Allgemeinen abgeneigtwären/ so herrschet vielmehr die Mißgunst nur unter glei-chen oder unter solchen die sich gleich achten / und eö ver-stummet der Neid in eben dem Maaße als der Abstankgrößer, die Ueberlegenheit erkennbarer ist.
Seyd Ihr aber damit noch nicht überzeugt/ glaubetIhr etwa / so allgemeine Erscheinungen seyen nur durchGewalt oder Vorurtheil entstanden und zweifelt Ihr nochan dem Geseze der Natur: o l so werfet doch einen Blik
„den Großvater weniger als der seinige gewesen.'' Allg.Wcttgesch. III. -60.
14) In allen Classen und StaUdett bestätiget dieses die Erfahrrung. Frappante Beweise werden wir bey der Materie vomAdel und bey den Republiken anführen.