Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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hatte auch Plebejer zu öffentlichen Aemtern zu erheben *so konnte eü sich doch nie entschließen sie wirklich zu er,wählen. Die nemliche Erscheinung zeigt sich in allenStädten und Dorfgemeinden ohne Ausnahme wieder.Wenn schon unter solche«/ waö häufig begegnet/ ein»nächtiger Bürger oft lieber die Ruhe wünscht: so siehtuian die Völker ihn beynahe auf den Knien bitten/ daß«r noch mehrere Gewalt übernehmen und anvertrauteMacht mit eigener verbinden möchte. Woher ist diesesPhänomen zu erklären / als aus dem allgemeinen und un-vertilgbaren Gefühl - daß jeder Einzelne nur den Mächti-geren gern über sich hat- mithin eben deßwegen ihm vor-zugsweise seine Stimme giebt. Und je zahlreicher das' Volk/ je freyer die Wahl/ je lebendiger daö Gleichheits-Gefühl : desto mehr ist jene natürliche Ueberlcgenheit ge-»viß den Vorzug zu erhalten.") Denn nur so glaubt je-her nicht dem Menschen/ sondern höherer Macht/ d. h. derRarnr und ihrem Urheber zu gehorchen. Ja! wenn garkeine andere Auszeichnung stchtbar ist , so pflegen die Völ-ker auch wohl auf Größe und Schönheit de§ KörpersRüksicht zu nehmen. 1<} Manche Arten von Ueberlegen-

Von den größten Volks -Versammlungen, wenn nur dieWahl frc» ist/ werden gewiß immer die Edelsten erwähltwerden. Man durchgehe die Regimentsbücher der sogenann-ten demokratischen Cantone in der Schweiz. Seit Jahr-hunderten findet man die erste» Aemter fast immer in denHänden der nemlichen Geschlechter, weit mehr als in denStädten.

,6) Strabo L. XVII. Geogr. p. 266, Noch in unserenLagen hat die äußere Gestalt eines Mannes vielen Eingußbey republikanischen und anderen Mahlen. Man pflegt da-von auf das Innere zu schliessen.