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Ihr aker zu wissen , warum in republikanischen wie in an-dern Wahlen nicht immer der Weiseste oder Verständigstevorgezogen wird. Man hört diese Klage oft, aber stekömmt nicht von den Völkern, sondern nur von denen dies»ch selbst für die Weisesten halten und die da wähnen,daß das göttliche Licht und der heilige Geist auf ste alleinhcrabgeftiegen sey. Die geistige Uebermacht fällt nicht indie Augen, ste ist nur wenigen erkennbar, schwer zu beur-theilen , überhaupt achtet sich in derselben jeder dem ande-ren gleich. Ist ste einst durch Thaten bewiesen undvon jedermann anerkannt, so pfiegt man freylich auchauf diese Uebcrlegcnheit Rükstcht zu nehmen. 22 > Aber imallgemeinen und wenn ste nicht mit äußeren Vorzügen ver-einiget ist, so wird ste unfehlbar nur Zweifel und Neiderregen. Sodann bedarf man auch dieser höher» WeiS>heil nicht immer. Das erste und allgemeinste Bedürfnißder Menschen ist zu leben und angenehm zu leben, da«zweyte geschüzt, da« dritte belehrt zu werden. Der Armedient also dem der ihm Brod verschafft, der Schwachedem der ihn schüft und nicht dem der ihm weift oderweisescheinende Sprüche vorschwazt. «> Ueberhaupt herrscht
32J Nosti quavis in re parere homine« maxime illis vellequos existimant esse prastantissimos , nam in morho po-tissimum illi parent, quem medicae rei putant peritis-simum et in navi qui navigant ei quem gubernandi pu-tant peritissimum et in agricultura quem agri colendiperitum in primis arbitrantur. Socrates ap, Xtnoph. Me-mor. l. 3. p. 764. Geht das nicht wieder auf die Herr-schaft des Mächtigeren und zwar gerade derjenigen MachtBereu man nöthig hat?
&Z) Chacun sert pour ce qui lui manque — sagte kiN sthweü
zerischcr Soldat zu einem ftanzöstchen General, der ihm