Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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schwache Menschen waren , die durch sich selbst nicht mäch.tig, nur durch Zufall von anderen einen Glanz oder eineGewalt erborgten, die ihre Schultern nicht zu tragengewöhnt waren, die daher in jedem einzelnen einen gefähr-lichen Feind zu sehen glaubten, sich beynahe vor ihremeigenen Schatten fürchteten oder beständig gegen eine gäh-rende Uebermacht kämpfen mußten. Die scheinbareAusnahme selbst bestätiget die allgemeine Regel und illu.strirt die Wahrheit noch mehr. ES ist eine constante Er-fahrung, ein Resultat der ganzen Geschichte, daß derDcspotiSmuS im Großen allemal dann entsteht, wenn dieOrdnung der Natur sich umkehrt, wenn der Mächtiggewe-sene bedürftig wird, sich doch behaupten will und die Machtdie ihm mangelt bey seinen Untergebenen liegt. Da

metu quam surore »oevioret. Tertullian, Es wärt in-teressant diese Beobachtung durch die ganze Historie zu be-weisen. Auffallend wahr ist fie bey den Römischen Impe-ratoren, die ihre Gewalt nur von der nie förmlich auf-gehobenen Republik erborgten. Ihre eigene Existenz warnicht gesichert, ihre Autorität hatte immer einen Charaktervon Usurpation, daher jede Privat-Macht verdächtig, da-her der Argwohn eines Liberius und Nero. Ihnen man-gelte auch die Macht des Reichthums, daher die ConfiSka-tioncn rc. S, hierüber Esprit de Vhutaire I. 44g. 446.II. 51. v. Müllers Weltgesch. I. S- 33* u. 335. vonden Griechischen Kaysern ebendas. l. 496. IhreGrausamkeiten waren Wirkung argwöhnischer Schwache. —Don Philipp H- ebend. T. II. ©. xg. Er war furcht-sam und hatte eine schwache Seele. Robeöpiere, welchfurchtsamer, schwacher, argwöhnischer Mensch, durch sichselbst gar nichts'. Sei» Convent selbst wie stand er nicktauf schwachen Füssen? mußte sich vor allem fürchte», nuran seine Selbsterhaltung denken je.

35) Daher alle großen Bcdrükunge» immer jn willkührliche»