Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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irntspringen Collisione» und Gewaltthätigkeiten ohne Zahl;alles ist in Gährung, eS strebet die Natur auf eint oderandere Weise ihre verlezte Ordnung wieder herzustellen.

Wie edel ist dagegen nicht der wahrhaft Mächtige, dernatürliche König unter den Menschen? Er kann zwarauch Fehler haben und Lastern die ihm selbst schadenergeben seyn; aber selten wird man bey ihm niedrige undmenschenfeindliche Leidenschaften antreffen. Furcht undArgwohn, die Mutter aller Tyranney, können nicht beydemjenigen entstehen, der sich der Ueberlegruste zu seynfühlt, der in seinem Gebiet keinen ihm an Kräften glei-chen mithin gefährlichen Rebknbuhler hat. Grausam-keit ist daher immer nur der Fehler deS Schwachen, dernicht auf persönliches Ansehen zählen kann und schreklicheGewalt anwenden muß um seinen Befehlen Achtung zuverschaffen. Der Neid schleicht nicht in das Herz desje-nigen ein, der sich im höchsten Glük befindet, der niemandzu beneiden hat, wenigstens wird er nur Gleiche oder Hö-here beneiden, aber keinem der Untergebenen sein Glük

Auflagen und gewaltsamen Rekrutinmgen bestehen. DieFürsten haben bisweilen Geld und Manuschaft nöthig, als-dann sind sie die Bedürftigen und Schwachen. 2e nachdemsie solches mit gutem Willen oder mit Gewalt zu erhaltensuchen, müssen sie entweder nachtheilige Vertrage schliessen,(in gewisser Aufsicht selbst dienstbar werden) oder es ent-steht Tvranney, welches uns bey Behandlung der wahrengerechten StaatSklugheit zu interessanten Illustrationen An-laß geben wird. Die Noth, sagt man in solchen Fallen,entschuldige alles. Was ist aber die Noth anders alS einMangel an Macht, ein Bedürfniß?

Zü) Entweder den Fürsten wieder »nichtig zu machen oder seinFürstenthum, (seine Unabhängigkeit) einem andere» znzu-wenden.