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Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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;vir hier mit wenigen Worten feine Nothwendigkeit, seineExistenz/ seinen Inhalt/ seine Eigenschaften und seineVerbindlichkeit beweisen/ bevor wir zu den natürlichenMitteln seiner Handhabung schreiten.

Es hat die Natur oder ihr allmächtiger Schöpfer dieMenschen in manigfaltigrn Beziehungen mit und nebeneinander auf diese Welt geftzr und dieselben zugleich theilsmit einem freyen Willen / theils mit mancherley sehr ver-schiedenen Kräften ausgestattet , um jenen Willen zu voll-bringen und dadurch ihr felbftbeliebigcS Wohlseyn zu för-deren. Sobald aber dieses Faktum anerkannt ist/ so läßtsich schon durch die bloße Vernunft weiter erkenne»/wie viele Collisione» und ewige Kriege aus jener Verschie-denheit und dem Antagonismus der menschlichen Kräfteund Neigungen entstehen müßte»/ wenn nicht ein allge-meines Geftz/ eme Regel für den Gebrauch jener Frey-heit vorhanden wäre/ auf daß die Menschen einanderuüzen und nicht schaden / Gutes und nicht BöseS thun ,mithin die Ordnung des Ganzen neben der Freyheit einesjeden bestehen könne, für welche leztere immer noch einunendlicher Spielraum übrig bleibt.

Wie alles was den Menschen schlechterdings unentbehr-lich ist: so hat die himmlische Weisheit die Existenz diesesallgemeinen/ nie zu vergessenden/ in allen Umständen undAugenbliken zu befolgenden GefezeS nicht unserer Erfin-dung überlassen. “> ES ist nicht durch Verabredung ent-

it) Von Menschen konnte es schon deßwegen nicht herkommen,weil sie darüber nie einig geworden wären und weil es blosdurch ihren Willen nie eine so allgemein«/ noch eine fort-daurende Verbindlichkeit erhalten hätte. s. Botkmer Jus