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Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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tuttt) dieses Wicht-Gefezes, ste sey groß oder klein, einunerlaubter Mißbrauch der Gewalt von dem gemeinstenHausvater bis zu dem größten Potentaten hinauf. DirVerlezung des verbietenden Theils oder des Rechts-Ge-botes heißt man eine Ungerchtigke it / die Vcrlezungoder Vernachlässigung des gebietenden Theils eine Lieb-losigkeit, welche leztere dem Mächtigeren um so un-verzeihlicher ist als er mehr entbehren kann, mehr Mit-tel und Kräfte zum Wohlthun hat. Die Gerechtigkeitdarf man forderen, von dem Starken wie von demSchwachen, so bald man ste selbst beobachtet, Liebeund Wohlwollen von dem besseren Theil des menschli-chen Hcrzenö erwarten und soll ste durch ähnlicheGesinnungen oder Handlungen zu verdienen oder zuerwiederen trachten. Mit einem Wort, aus seinem ei-genen, natürlichen oder erworbenen Befugniß heraus-zutreten, in das Gebiet anderer gewaltthätig einzugrei-fen, fremde Rechte zu beleidigen, Bedürfnisse zuschaffen statt sie zu befriedien: «> das ist Un-gerechtigkeit , das ist Mißbrauch der Gewalt, (DespotiS-mus) von dem Fürsten bis zu dem geringsten Diener undPrivat- Mann herab. Diese Grundsäze sind zu allen Zet-

festige Vertrauen raubt: wie viele Fürsten und mäch-tige Familien haben sie nicht zu Grunde gerichtet! —„Ungerechtigkeit verwüstet alle Lande und böses Leben stür-„ zet die Stühle der Gewaltigen." B. d e r W e i sh. VI. I.

4t) Ich brauche diese lezteren AuSdrüke um der Terminologiedes vorigen Capitel« treu zu bleiben und dadurch den Con.trast desto auffallender zu machen. Wenn derjenige der näh-ren und schüzen soll, dem Hunger und den Gefahren Preisgiebt, wenn der Arzt siech macht statt zu heilen, der Lehrerstatt Wahrheit Betrug und Irrthum giebt: was thut er an-ders als Bedürfnisse schaffen, statt sie zu befriedigen?