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Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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iu hinderen suchen. Das ineommodirende zurükbindendeGescz wird ihm, wie ein allgegenwärtiger Gott, überallerscheinen, von jedem Menschen von seinen nächsten Um-gebungen selbst vorgehalten werden, seine Uebertretungbey jedem Schritte Hinderniß finden. In diesem Sinnist es dem Geiste gegeben und wird in Ewigkeit nur ihmallein gegeben seyn, über die weltliche Macht zu herrschen-fie zu regeln, zu leiten, ihren bösen Gebrauch wo nichtganz zu hinderen doch wenigstens sehr zu erschweren. ESbeda.f dazu keiner Rotlirungen, keines Krieges, sondernnur einer mehr verbreiteten Rechtschaffenheit. Und kenntendie Menschen nur diese ihre große Kraft, die nicht sowohlin einer thätigen al§ in einer unthätigen Gewalt, nichtsowohl indem Thun als indem Unterlassen besteht, fürch-teten sie mit einem Wort Gott mehr als die Menschen,liessen fie sich nicht so leicht zum Bösen gebrauchen: siewürden sich selten über Ungerechtigkeit zu beklagen ha-ben; ihre Unbchülflichkeit ist ihre eigene Schuld, sie liegtweniger noch in fremder als in eigener Gewissenlo-sigkeit.

2° DaS zweyte Mittel wider die Ungerechtigkeit oderden Mißbrauch der Gewalt, von welchem beyläufig schonoben geredet worden, ist der Widerstand, erlaubteSelbstbülfe, d. h. der Gebrauch des Verstandes undder eigenen Kräfte, welche Gott den Menschen nicht um-sonst, sondern zu ihrem Schuz und zur Handhabung sei-nes Gefezes gegeben hat. Daß die Vollziehung der Un-gerechtigkeit durch Verstand und Klugheit abgewendet, dieErfüllung strenger RechtSschuldigkeit allenfalls auch mirGewalt erzwungen werden dürfe: das ist doch im allge-

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Erster Band.