Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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Dieses dritte natürliche Mittel gegen den Mißbrauchder Gewalt besteht in der HülfS-Anrufung von Seitedes Beleidigten und in der Hülfleistung von Seileanderer Menschen. Ist gleich der Widerstand und Zwangdurch eigene Kraft erlaubt und rechtmäßig: so ist er hin-gegen nicht immer möglich und nicht immer klug. Aberdas Gesez der Liebe fordert von den Menschen einanderzum Schuz der Gerechtigkeit beyzustehen und dazu reichendie natürlichen, von Gott geordneten Gesellschaftenvollkommen hin. Denn eben deßwegen hat der Schöpferder Natur die Menschen an einander geknüpft und mit ver-schiedenen Kräften ausgestattet, auf daß sie in allen Din-gen einander helfen, auf daß der Schwache von dem Star-ken geschüzt werde und der Starke sich allenfalls selber hel-fen könne. Hüls anzurufen ist jedem Beleidigten er-

oder gesellschaftlosen Naturstandcs uns der Idee eines bür-gerlichen Contrakrs. ©. 314 - 31*. Sie wird aber i» andererBeziehung noch bey mehreren Gelegenheiten wiederkomme»müßen, z. B. bey der Deduktion des Straf.und Begna-dig u n g s - R e ch t S , bey der Untersuchung der Frage obdaSRechtKrieg zuführen den Fürsten allein zu-komme, oder nickt im Kleinen von jedem Menschen ausge-übt werbe, bey den Klugheits-Regeln über die Anhe-bung, Führungund Beendigung der Kriegeu. f.w. Alles da« beruht auf den nemlichen Grundsözen; imKleinen wie im Großen, bey Fürsten wie bey Privat - Perso-nen , erscheint immer die nemliche Natur der Dinge, giltdas »emliche natürliche Recht, die nemliche Regel der Klustrheit und Liebe.

43) Der Herr schaffet Hohe und Niedere (ssx-eot. VI.9.) und nicht der Menschen Uebereinkunft sondern Gottes Ge-sez (das natürliche) befiehlt den Mächtigen der Erde: Schaf-fet Recht den Armen und den Maysen, helfet denElenden und Dürftigen znm Recht, Ps. s-,