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dringt. So schüzeU wir uns gegen den Frost, den Sturm,das Feuer, gegen alle sogenannten Uebel oder höhere Po-tenzen der Natur, nicht indem wir über sie herrschen, son-dern indem wir ihre Geseze befolgen, sie zu unserem Vor-theil benuzen, oder ihrer Macht ausweichen, uns ihrerHerrschaft entziehen. Eben so ist auch jede schädliche Ge-walt der Menschen nothwendig in ihrem Wirkungskreisebeschränkt; bey den meisten reicht sie gar nicht weit, mitzunehmender Entfernung wird schon der Ungerechtigkeitihr Reiz, ihr Stachel benommen und niemand hat nochdas Mittel gefunden seinen Willen und seine Macht überden ganzen Erdkreis auszudehnen. ES giebt überall guteMenschen und solche die nüzlichen Dienst mit Gegendien-sten belohnen; die Natur hat ihre Wohlthaten nicht auS-schliessend einem Bezirk, einem Volke zugewendet unddas Vaterland des Gerechten ist da wo göttliches Gcftz ge-handhabct wird. -?> Hat also der Mensch in irgend einemgeselligen Verband keine Ruhe, keine Sicherheit mehr,wird er von fremder oder höherer Gewalt beleidiget, rei-chen seine Kräfte zum Widerstand nicht hin, ist er sogarvon denen verlassen die ihm helfen sollten: so bleibt ihmnoch das Mittel übrig sich der schädlichen Gewalt zu ent-
ij) Der Himmel ist überall blau, sagt das gemeine gavnicht egoistische sondern auS religiösem Dankgefühl hervorge-hende Sprüchlvork- Ubi bene ibi patria j wo es dem Men-schen wohl ist, wo er Nahrung findet und wo zugleich Ge-rechtigkeit und Liebe herrschen: da ist auch seine Heimalh,Geschieht dieses aber auch in seinem Vaterland, ist der Menschsogar dort etwas mächtiger und freyer g!4 anderswo, dannkommen freylich neue Reize, zärtcre Bande hinzu, dann hcißkes auch ubi patria ibi bene ; ein schöner und wünschen--werther Zustand, die gewöhnliche Ordnung der Natur, disaber bisweilen gestöret wird.erstes Band. D d