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Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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in dem Widerstand des Beleidigten überall Schwierigkei-ten und Gefahr anträfe, wenn dabey die Hülfe der Obe-ren, der Gleichen und der Untergebenen zum Schuz derGerechtigkeit schneller, uueigennüziger, werkthätiger wäreund endlich der hülflose von seine» Nächsten verlasseneSchwache wenigstens anderswo bey besseren Menschen Si-cherheit und gastfreundliche Aufnahm fände. Was läßtstch dann noch weiteres denken, was kann man mehr vonder gütigen Natur zur Realisirung des Rechts forderen,als erstens die lebendige Verbindlichkeit, die Kraft desallgemeinen natürlichen Gefezeü selbst; zweytenS mancher-ley geistige und körperliche Kräfte zu seiner Handhabung;drittens Beystand von seinen Nebenmenschen; viertens dieEntfernung welche wieder ein Schuz der Natur gegen dieBeschränktheit jeder menschlichen gerechten oder ungerech-ten Gewalt ist. Inzwischen können und sollen wir unshier der wichtigen Bemerkung nicht enthalten, daß dieAnerkennung jenes göttlichen oder natürlichen GeftzeSselbst, das Gefühl der inneren Pflicht, mithin auch diestete Erwekung und Belebung desselben immerhin das ersteund lezte Sicherheit- Mittel ist, die Bedingung unter de-ren die übrigen erst nüzlich werden, ohne welche sie entwe-der nicht möglich oder gar schädlich sind. Denn der Wi-derstand nuzt zu nichts, wenn man ihn nicht gebrauchenwill, auch da wo er Pflicht ist, oder wird er nicht durchGerechtigkeit geregelt, durch Liebe und Klugheit temperirt,so artet er selbst in Beleidigung aus; die Hülfs-Anrufungvon Mächtigeren oder von anderen Menschen ist illusorisch,avcnn sie entweder aus Egoismus nicht helfen wollen s"oder wenn sie dem Unrecht helfen, das göttliche Gesez nicht

33) Denegirte Justiz — Lieblosigkeit,