Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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fürchten, die Wahrheit nicht lieben / oder wenn siegerechte Hülfieistung selbst mit so vielen Schwierigkeitennnd Beschwerden umringen, daß sie in der Thal keineHülfe mehr ist, sondern nur einen neuen Schaden zu demersteren hinzufügt, w Endlich schüzt auch die Fluchtnicht einmal, wenn sie entweder mit zu vielen Verlustenbegleitet, von Dienern des Unrechts erschwert und gehin-dert wird, oder wenn anderswo selbst keine Gerechtigkeit,keine Liebe herrschet, dem Unglüklichen aus Egoismus,Furcht oder verkehrten Doktrinen keine Freystätte gestattetwird, oder wenn gar mächtige Nachbaren selbst sich zuwechselseitigem Unrecht helfen, statt daß sie sich nur zumSchuz der Gerechtigkeit und gegen Uebelthäter Hüls lei-sten sollten. Wie man immer forschet und seinen Scharf-sinn auf die Folter spannt um das Böse zu hinderen oderzu erschweren: so kömmt es zulezt allemal auf die eigeneGewissenhaftigkeit der Menschen, aufdie religiose Vereh-rung des göttlichen Gesezes hinaus; sie wird bey allem an-deren nothwendig vorausgesezt und außer ihr ist den Men-schen kein Heil gegeben in welchem sie könnten selig (freyund glükltch) werden.

Aus dem bisher gesagten folget nun in Bezug aufdie geselligen Verhältnisse: daß so lang irgend eine mensch-liche Macht noch eine höhere über sich hat, derselben Miß-brauch durch die Anrufung oder Dazwischenkunft dieserlezteren, freylich unvollkommen genug, aber doch einiger-massen, gehindert oder bestraft werden kann und aus die-sem Grund sind auch die Geseze und Gerichte in den

I-j) Prsevarication , Complici taet.

35) Protrahirte, kostbare Justiz, allzulangsame und eigennüzigkHülfe auch von Privat. Personen.

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