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Dritter Band. Makrobiotik der Patrimonial-Staaten. Zweytes Hauptstück. Von den unabhängigen Feldherren oder den militärischen Staaten.
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tw Achtung und des Zutrauens, mehr als alles Geld nüzr,dergestalt daß sie einem - wie man zu sagen pflegt, durch-aü Feuer laufen würden: so kann auch in höheren Ver-hältnissen, ein auS dem Herz gesprochener Dank, eineAuszeichnung die nicht jedermann zu Theil wird, ein Be-such etwa in kranken Tagen, überhaupt jedes Zeichen vongegenseitiger Achtung und menschlichem Gefühl, den Ei-fer und die Anhänglichkeit der Beamten bis zur Begeiste-rung steigern, und mehr wirken als alle Titel und Or-densbänder oder alle Belohnungen au Geld und Gut.O! wie elend ist unser Zeitalter, seitdem durch die fal-schen StaatS-Prinzipien alles menschliche wegfällt, undin den Verhältnissen zwischen Oberen und UntergebenendaS Herz für nichts mehr geachtet wird.

Außerdem giebt es zur steten Belebung der Treu undLeS Diensteifers gewisse allgemeine Billigkeits- und Klug-heitSregeln, die zuverläßig zum Zweke führen, wennsie schon nicht so unbedingt verbindlich sind, daß davongar keine Ausnahme gemacht werden dürfte. Dahin ge-hört vorerst die Regel möglichst wenige Beamteund Diener zu halten. Denn dadurch wird manerstlich schon besser bedient, weil nicht ein jeder sich aufLen anderen verlassen und mithin die Schuld der Nachläs-sigkeit von sich abwälzen kann; wenige Diener interessirensich mehr an den Geschäften, gewinnen mehr Zuneigungzu ihrem Herren, mit welchem sie auch in häufiger Berüh-rung sind; hinreichend und mit Freude beschäftiget, thun sienichts anderes, hängen ihr Herz nicht an fremde Zweke;-er Dienst wird gleichsam ihre eigene Sache und füllt ihrganzes Leben aus. Auch wird es nur auf diese Weisemöglich, ihnen theils eine anständige glükliche Existenz,theils auch eine gewisse Ehre und Einfluß in den Geschäf-