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untrüglich hält, und jener geheimen Herrschsucht, die ih-ren Willen nicht nur für die Gegenwart sondern auch fürdie kommenden Geschlechter verbindlich machen will; ohnezu bedenken, daß wenn die Geseze gut sind und sich durchdie Erfahrung bewähren , sie von selbst bleiben werden,im entgegengesezten Fall aber ihre Abschaffung doch nichtgehindert werden kann. So verlangte Solon von allenAthenienfern, sie sollen seine Geseze wenigstens so langehalte», bis er von einer vorhabende» Reife zurükkchrenwürde; sodann verbannte er sich selbst und kam nicmalenwieder. Andere sezten Strafen gegen diejenigen fest, wel-che auch nur anrathen würden ein dergleichen Gesez wie-der abzuschaffen, oder staruirten, daß solches gar nichteinmal zur Frage kommen dürfe. Wieder andere wolltensolche Veränderungen nur in so seltenen Zeitpunkten odernach so langen Zwischenräumen, auch unter so lästigenFormen gestatten, daß unterdessen ganze Generationen hat-ten zu Grunde gehen können, und die neueren Revolu-tionö- Philosophen, wiewohl sie das ganze Volk zum Sou-verain erklärten, erfanden gar die Distinktion zwischeneiner sogenannt constituirenden und der eonsti-tuirren Gewalt, von denen die erstere entweder nureinmal, oder nur in sehr entfernten Epochen, mit gro-ßer Schwierigkeit versammelt werden könne, die leztereaber sich streng inner den Schranken der festgesczten Con-stitutio» halten müsse, und nicht das geringste daran siollteabändern dürfen. Allein dergleichen Forderungen wider-sprechen der Natur der Dinge, sie sind nicht nur unge.recht und unklug, sondern sogar unmöglich und unaus-führbar, welches leztere am beßten beweist, daß sie widerdie Natur mithin auch wider die Vernunft sind. Mensch-liche Geseze der gesummten Nachkommenschaft zur ewigen